Gelähmt – Gedicht vom 09.05.2020

„Gelähmt“

Ich bin nicht der Typ, der sich für etwas schämt,
doch seit 4 Jahren bin ich wie gelähmt.
Für den Schmerz des Verlassen werden, gibt es keine Worte,
man fühlt sich einsam, sinnlos und leer an jedem Orte.

Sicher habe ich schon über 500 Gedichte geschrieben,
auch meine Arbeit und das Zuhause sind mir geblieben.
In 4 Jahren 50 Reisen und wohnen in einem Paradies,
für all dies ich immer, Gott voller Dankbarkeit pries.

Auch so manche Frauen finden mich sehr nett,
bekam viele Küsse und dennoch fühle ich mich nicht komplett.
Tausende Bilder voller Schönheit durfte ich fotografieren,
oft gelang es, die Menschen im Herzen damit zu berühren.

2 Bücher konnte ich gestalten, sowie 3 Webseiten dazu verwalten,
und alles was wir zusammen aufbauten, durfte ich behalten.
Nur meine Lebensfreude und Seele hast du mitgenommen,
seither ist mir der Sinn des Lebens abhanden gekommen.

(Gedanken am Muttertag nach wunderschönen 23 Jahren Familienleben und 4 Jahre Single Dasein von Helmut Mühlbacher)


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Berührt – Gedicht vom 08.05.2020

„Von der Sonne berührt“

Gestern gab es den grandiosen Ausblick in die Ferne zu sehen,
diesmal bleiben wir bei einer zarten Blüte ehrfurchtsvoll stehen.
Denn diese wird von der untergehenden Sonne gestreichelt ganz dezent,
dabei geht unser Herz auf, wenn man darin die Schönheit erkennt.

Die große mächtige Sonne, welche uns Licht und Wärme spendet,
scheint sie einmal nicht, ist schnell das Wachstum beendet.
Ganz zart und klein fügt sie sich zwischen die Blüten ein.
Ihre Wärme wirkt behaglich und sehr fein.

Würde sie immer in ihrer vollen Größe strahlen,
wäre alles verbrannt,
so fühlen auch wir uns manchmal, wenn wir haben uns verrannt.
Genau wie die Sonne nur zärtlich die Blätter berührt,
soll unser Leben sein, damit es uns zum Friede im Herzen führt.

Nicht immer mit Fröhlichkeit und Glücklich sein prahlen,
dafür ehrlich auch mal traurig, ohne zu strahlen.
Dies lässt die Seele zur vollen Macht und Lebensfreude erblühen,
wenn wir uns um die wahren Werte hier auf Erden bemühen.

(Helmut Mühlbacher)


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Bergwelt – Gedicht vom 07.05.2020

„Bergwelt“

Gestern bin ich wieder in die Bergwelt eingetaucht,
sie geben uns, was man im Leben braucht.
Klares Wasser vereint mit gesunder Luft,
dazu die Schönheit der Blumen mit ihrem Duft.

Im Europakloster Gut Aich kann man seine Ruhe finden,
oder sich mit der Schale der Dankbarkeit verbinden.
Ja wenn im Leben die Dankbarkeit überfließt,
dann kann man spüren wie neue Lebensfreude sprießt.

Dankbar will ich vor allem Gott und seiner Schöpfung sein,
Hier in den Bergen merkt man, wie sind wir Menschen klein.
Wir glauben manchmal, uns für größer zu halten,
so wie wir die Umwelt und unser Leben gestalten.

Dann genügt ein winzig kleines Virus um alles zu lähmen,
Spassgesellschaft, Konsumrausch und Wirtschaft zu zähmen.
Wenn schon beginnt unsere materielle Welt zu wanken,
sollten wir uns besinnen und vielleicht öfter mal danken.

(Helmut Mühlbacher)


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Pastellfarben – Gedicht vom 07.05.2020

„Pastellfarben“

Nein für dieses Bild habe ich nichts bezahlt,
So pastellfarben war gestern der Himmel gemalt.
Diese wunderbare Schönheit ich erfuhr,
Als ich von mir zu Hause in die Arbeit fuhr.

Das Bild entstand kurz bevor die Sonne erschienen ist,
So ein Naturschauspiel man niemals mehr vergisst.
In die Mitte habe ich den Sonnenaufgang vom Montag gestellt,
Welcher mir ebenfalls sehr gut gefällt.

Romantik pur würde ich sagen,
Solche Bilder muss man im Herzen tragen.
Vielleicht werde ich es schon bald wieder wagen,
Einfach hier zu küssen, ohne lang zu fragen.

Gemeinsam in Liebe an diesem Platz verweilen,
Um zusammen das größte Glück zu teilen.
Die Einzigartigkeit des Augenblicks spüren,
Wenn wir uns bei pastellfarbenen Himmel berühren.

(Helmut Mühlbacher)


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Regenbogen – Gedicht vom 06.05.2020

„Regenbogen“

Der Regenbogen mit seiner Farbenpracht,
Was hat sich die Natur dabei gedacht.
Vielleicht ein wenig Farbe ins Leben bringen,
Wenn wir wieder einmal mit dem Schicksal ringen.

Gerade jetzt in diesen ungewissen Zeiten,
Kann ein Regenbogen Zuversicht verbreiten.
Egal wie dunkel die Wolken am Himmel sind,
Ein wenig Licht und Sonne man immer find.

Egal ob gesundheitlich, beruflich oder privat,
Jeder von uns, kämpft auf seine Art.
Regenbögen können uns die Schönheit zeigen,
Darum mögen auch wir zu Optimismus neigen.

Ja wir alle dürfen das Leben richtig genießen,
Und brauchen nicht am Dunkel der Welt verdriessen.
Manchmal kommt das Glück zu uns geflogen,
Dies sehen wir jedes Mal am Regenbogen.

(Helmut Mühlbacher)


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Wenn der Himmel weint – Gedicht vom 05.05.2020

„Wenn der Himmel weint“

Eines möchte ich deutlich erwähnen,
auch der Himmel weint manchmal viele Tränen.
Doch ohne Tränen zu vergießen,
kann im Leben nichts Neues sprießen.

Darum dürfen auch wir Tränen nicht verstecken,
denn sonst werden wir eines Tages innerlich verrecken.
Nämlich an den unterdrückten seelischen Schmerzen,
welche gehen vielen Menschen oft an die Herzen.

Ja ich muss es diesmal so dramatisch sagen,
denn derzeit gibt es keine Antwort und doch so viele Fragen.
Wir brauchen keine Mauer um unsere Gefühle bauen,
doch dafür öfter in die empfindsamen Herzen schauen.

Genauso wie die Natur den Regen braucht zum Leben,
darf es in uns auch Traurigkeit und Tränen geben.
Weil nur mit Sonne und Regen kann alles gedeihen,
und wir finden neue Lebensfreude wenn wir lernen zu verzeihen.

(Helmut Mühlbacher)


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Traumfarben – Gedicht vom 05.05.2020

„Traumfarben“

Manchmal schenkt uns der Himmel die schönsten Gaben,
heute am Morgen begleiteten mich diese Traumfarben.
Zur Arbeit gehe ich jeden Morgen um 05.20 hinaus,
so sah der Sonnenaufgang am Grabensee aus.

Meiner Meinung nach braucht es hier keine Worte mehr,
bei diesem herrlich, farbenfrohen Wolkenmeer.
Demut vor der Schöpfung bekommt man bei diesem Blick,
darum ich ein kurzes Dankgebet in den Himmel schick.

Eines habe ich an diesem Morgen noch bei Gott bestellt,
Friede im Herzen und Liebe für die ganze Welt.
Auch wenn dies jetzt für euch NAIV klingen kann,
sehen wir uns doch diese Traumfarben am Himmel an.

Bald soll das Leben von uns allen wieder voller Farbe sein,
deshalb wünsche ich im Herzen hellen Sonnenschein.
So wie dieses Bild von den Wolken wurde gemalen,
möge in jedem von euch die Lebensfreude strahlen.

(Helmut Mühlbacher)


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Geheimnisvolle Schönheit – Gedicht vom 04.05.2020

Als Mann wird für mich immer eine Frau die höchste und wunderbarste Schönheit dieser Welt sein. In ihr drückt sich das Geheimnis der Liebe, der Anmut, der Sinnlichkeit und vor allem die Herrlichkeit des Universums aus.

„Geheimnisvolle Schönheit“

Schönheit kommt meist überraschend und unverdient,
wenn man sich auf die wahren Werte des Lebens besinnt.
Meistens können wir sie auch fühlen und spüren,
ja nur so kann diese unsere Herzen berühren.

Mit Gott der Schöpfung und dem Leben verbunden,
dadurch die Liebe zu sich SELBST erst gefunden.
Es ist das Geheimnis im Schatten des Sonnenlicht,
welches inspiriert zum Schreiben von diesem Gedicht.

Dieses Bild zeigt, das Göttliche kommt leise und still,
eben nicht genau da, wenn ich es haben will.
Voller Demut und Dankbarkeit können wir es betrachten,
wenn wir bewusst auf den Augenblick achten.

Das strahlen der Sonne und spiegeln im See,
da fehlen mir die Worte, wenn ich diese Stimmung seh.
Im Lichte glänzen die Haare einer wundervollen Frau,
man spürt ihre Schönheit, auch wenn wir sie nicht sehen, ganz genau.

Es ist das Geheimnis der Liebe und Ausstrahlung ihrer Seele,
doch dies erkenne ich nur, wenn ich auf die Herzensstimme zähle.
Ausser auf einem Foto können wir nichts festhalten,
denn das Leben will jeden Augenblick neu gestalten.

(Helmut Mühlbacher)


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„Zum Nachdenken – Gedicht vom 03.05.2020

„Zum Nachdenken“

Ach du lieber Gott, wie wurde ich belohnt,
Wenn man in diesem Paradies hier wohnt.
Unser Bio Bauernhof steht vor den Seen,
Wo im Hintergrund die Berge der Alpen stehen.

Am roten Dach kann man ihn erkennen,
Dieses Glück kann ich gar nicht benennen.
Wenn ich in Corona Zeiten mit dem E Bike fahr,
Wird mir vieles in unserer Welt sehr klar.

Dieses Paradies gilt es zu erhalten
Und natürlich Enkeltauglich zu gestalten.
Persönlich bin ich an meinem Lebensziel zwar gescheitert,
Doch unsere Bio-Heu-Region wird ständig erweitert.

Ja sehr lange durfte ich alle meine Träume leben,
Jetzt heißt es, der Welt was zurück zu geben.
Egal ob in Bildern oder persönlichen Gedichten,
Werde ich über unsere wunderbare Heimat berichten.

(Helmut Mühlbacher)


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„Dankbar – Gedicht vom 03.05.2020

Derzeit fehlen mir die Worte für meine Dankbarkeit.

Dankbar gesund zu sein.
Dankbar hier leben zu dürfen.
Dankbar eine Familie zu haben.
Dankbar vor allem für unsere Kinder.
Dankbar für die Mutter unserer Kinder und wunderschöne 23 gemeinsame Jahre
Dankbar für die große Liebe danach und die traumhafte Zeit mit ihr
Dankbar für meine Freunde
Dankbar für meine Eltern und Verwandten
Dankbar für alle wunderbaren Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe
Dankbar eine Arbeit zu haben und arbeiten zu können.
Dankbar jetzt wieder in Freiheit zu leben
Dankbar für meine Heimat und unsere Natur
Dankbar für alle Reisen und all die vielen wunderschönen Momente dabei.
Dankbar diese Schönheit sehen zu können
Besonders dankbar für alle Berührungen, Zärtlichkeit, Küsse und viele schöne Augenblicke in meinem Leben.
Dankbar für meine Talente und diese teilen zu können
Dankbar vor allem für meine Gefühle , auch wenn dies nicht immer angenehm ist.
Dankbar einen Glaube zu haben und dazu zu stehen
Der größte Dank aber gilt Gott, hier geboren zu sein und in Österreich leben zu dürfen.

Denn niemals zuvor wurde uns die Vergänglichkeit so sehr vor Augen geführt, wie in dieser Zeit.

Egal ob Gesundheit, Reisen, Freiheit, Arbeit aber auch fehlende Partnerschaft, Berührungen, Umarmungen, Zärtlichkeit, Küsse und da rede ich noch nicht einmal von Sex, was auch ein Grundbedürfniss jedes Menschen ist.

Dass es dies alles eines Tages nicht mehr gibt schien vor 2 Monaten noch völlig undenkbar zu sein und heute ist der 2. Tag an dem wir unsere Freiheit wieder ein kleines Stück zurück bekommen haben.

(diese Gedanken kamen mir, als ich dieses Foto sah – Sonnenuntergang in Gebertsham nur 10 Minuten von mir entfernt)

Bild und und Gedanken von Helmut Mühlbacher.


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