Geliehen – Gedicht vom 22.10.2020

„Geliehen“
 
Die Welt ist bunt und voller Farbenpracht,
Es war wieder schöner, als hätt ich je gedacht.
Diesmal hat es mich zu den Ödseen gezogen,
Kummer und Sorgen sind hier schnell verflogen.
 
Manchmal muss man dem Alltag entfliehen,
Denn diese Schönheit ist uns nur geliehen.
Genauso wie die Gesundheit und das Leben,
Alles ist uns nur auf bestimmte Zeit gegeben.
 
In Berchtesgaden hat gerade der „Lockdown“ begonnen,
Viele Träume und Pläne sind heuer zerronnen.
Manchmal hat die Liebe nicht für immer gehalten,
Dennoch müssen wir alle unser Leben gestalten.
 
Daher tut die Schönheit der Landschaft so gut,
Sie schenkt uns Lebensfreude, Zuversicht und Mut.
Obwohl man derzeit die Normalität sehr vermisst,
Denken wir daran, dass absolut nichts Selbstverständlich ist.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Zum Nachdenken – Text vom 21.10.2020

Zum Nachdenken – 
 
Bruder David Steindl Rast hat einmal etwas sehr schönes gesagt:
 
Wo wir sind, nicht wo wir sein möchten,
ist der Ort, an dem wir anfangen müssen.
 
Viele Menschen, vor allem gute Freunde und Bekannte fragen mich immer wieder, warum ich so offen über meine Gefühle schreibe.
 
1. weil ich mich nicht selbst belüge – vor allem wenn es mir schlecht geht.
 
2. weil ich gerne meine Freude und Begeisterung mit anderen Menschen teile, wenn es mir gut geht.
 
3. weil dadurch viele Menschen ermutigt werden, über sich selbst, ihre eigenen Gefühle nachzudenken, davon zu erzählen und dabei das Gefühl haben verstanden zu werden.
 
4. weil ich die Gnade habe mit sehr weisen Menschen dieser Zeit reden zu dürfen und dabei führen wir tiefgehende Gespräche über die Kunst zu Leben.
 
5. weil es offensichtlich meine Bestimmung ist, an den schönsten Plätzen dieser Welt mit Menschen über Gefühle zu reden. Dazu bedarf es, eben sich selbst zu öffnen.
 
6. weil wir alle meistens in einer großen Illusion und Scheinwelt leben, wo wir glauben Erfolg wäre wichtig, wo wir schön, voller Lebensfreude und stark sein müssen und wo es nicht gerne gesehen wird, wenn wir auch einmal schwach sind und zu unseren Fehlern stehen.
 
7. weil wir zwar über andere lachen oder reden wenn sie nicht so funktionieren wie die Gesellschaft und wir es wollen, doch uns selbst kaum eingestehen, auch einmal schwach sein zu dürfen.
 
8. weil gerade durch meine Offenheit und die Fotos von Gottes herrlicher Schöpfung wir daran erinnert werden, dass DEMUT und DANKBARKEIT ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens ist.
 
9. weil wir uns zwar über andere Glaubensrichtungen, Einstellungen und Religionen aufregen, jedoch selbst oft auf Gott und unserem eigenen Glaube vergessen oder nicht darüber reden.
 
10. weil es offenbar meine derzeitige Bestimmung ist, gerade in dieser Pandemie Zeit, wo nichts mehr ist, wie es war, ein wenig Lebensfreude, Schönheit, und Zuversicht zu den Menschen zu bringen.
 
Daher ist dies gerade der Ort an dem ich mich befinde und noch nicht der an dem ich sein möchte.
 

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Stillstand – Gedicht vom 21.10.2020

„Stillstand“
 
Heute wurde das Berchtesgadener Land zum Stillstand gebracht,
Unglaublich wer hätte dies vor einem Jahr gedacht.
Gut dass ich diesem Sommer oft in Bayern war,
Wunderschön, was ich dort alles sah.
 
Gerade wegen dem schönen Wetter in den nächsten Tagen,
Wollte ich mich zum fotografieren ins Berchtesgadener Land wagen.
Leider bin ich diesmal zu spät gekommen,
Als ich gestern habe den „Lockdown“ vernommen.
 
Im Leben sollte man keinesfalls was verschieben,
Egal ob wir reisen wollen oder zärtlich lieben.
Eine große Erfahrung hat mich das Leben gelehrt,
Dass man ständig die Glücksmomente vermehrt.
 
Verschieben wir nie etwas auf morgen,
Machen wir uns doch im Alltag weniger Sorgen.
Schätzen wir die Natur und Gesundheit mehr,
Denn plötzlich kommt aus dem Nichts ein Stillstand her.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Finden – Gedicht vom 20.10.2020

„Finden“
 
Um in sich selbst Ruhe zu finden,
Ist es ratsam sich mit der Natur zu verbinden.
Sie schenkt uns mehr Gelassenheit,
Weil sie uns vom Stress des Alltags befreit.
 
Natürlich beobachte ich das Weltgeschehen,
Darum ist es ja so wichtig in die Natur zu gehen.
Dort kann ich alles anders betrachten,
Und voller Wertschätzung die Schöpfung achten.
 
Hier kann man das Leben und Gott noch spüren,
Gerne lasse ich mich im Herzen und der Seele berühren.
Manchmal kommen mir auch die Tränen,
Ich schäme mich nicht, dies zu erwähnen.
 
Tränen voller Dankbarkeit und Glück,
Dass ich erlebe, vom Paradies ein kleines Stück.
So schön dass ich durfte hier verweilen,
Gerne will ich meine Bilder mit euch teilen.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Friede im Land – Gedicht vom 19.10.2020

„Friede im Land“
 
Nachdem heute große Aufregung entstand,
Brauchen wir wieder etwas Friede im Land.
Auch wenn Ausgehverbote schmerzen,
Der Friede im Land beginnt in unseren Herzen.
 
Egal ob wir jemand glauben oder nicht,
Jeder Mensch hat seine eigene Sicht.
Lassen wir doch beide Meinungen zu,
Dann entsteht in uns selbst mehr Ruh.
 
Diese Bilder aus meiner Heimat wurden ausgewählt,
Weil mir die Schönheit hier sehr gut gefällt.
Trotz vieler Verbote dürfen wir noch spazieren gehen,
Auch wenn wir vieles derzeit nicht verstehen.
 
Selbst die Stadt Salzburg wirkt so friedlich und still,
Es ist genau dass, was ich zur Zeit will.
Sich einfach besinnen auf die wahren Werte,
Ist dass, was mir persönlich Corona lehrte.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Huckinger See – Gedicht vom 19.10.2020

„Fein“
 
Am Huckinger See ist es wunderschön und fein,
Meistens ist man hier komplett allein.
Da können wir die Stille förmlich spüren,
Wenn wir uns lassen im Herzen berühren.
 
Schon der Weg dahin ist ein wahrer Hit,
Gerne nehme ich euch auf Fotos mit.
Die Sonne hat mich stets begleitet,
Und ihre Wärme rundherum verbreitet.
 
An den Namen des Ortes muss man sich gewöhnen,
Dafür können wir uns mit Ruhe und Schönheit verwöhnen.
Der See ist nur per Fuss zu erreichen,
Und lässt sich mit nichts anderem vergleichen.
 
Hier ist das Ursprüngliche noch erhalten,
Ohne dass der Mensch will etwas gestalten.
Denken wir daran, alles auf Erden ist uns nur geliehen,
Am Huckinger See können wir der Hektik entfliehen.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Wichtig – Gedicht vom 18.10.2020

„Wichtig“
Ich weiß nicht, ob dies ist richtig,
heute mache ich mich wieder wichtig.
Ja auch ich will es wagen
und hier meine persönliche Meinung sagen.
 
Unser schönes Land ist derzeit sehr gespalten,
Politiker werden für Verbrecher, die anderen für Verschwörer gehalten.
Welchen Medien kann man überhaupt noch glauben,
lassen wir uns den letzten Hausverstand nicht rauben.
 
Deshalb meine große Bitte,
treffen wir uns doch in der Mitte.
Nur zusammen können wir dieses Paradies behalten,
und gemeinsam Österreich lebenswert gestalten.
 
Einfach auch mal eine andere Meinung hören,
dabei nicht nur auf eine Wahrheit schwören.
Versuchen auch im anderen etwas Gutes zu sehen,
so werden wir alle gemeinsam auch diese Krise überstehen.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Sonne vorm Haus – Gedicht vom 17.10.2020

„Sonne vor dem Haus“
 
Wenn die Sonne vor dem Hause untergeht,
Und man unter einem bunten Himmel steht.
Sieht es aus, als würde der Himmel brennen,
Man kann die Schönheit gut erkennen.
 
Schönheit auch wenn dunkle Wolken ziehen,
Nur mit Wasser und Sonne kann es blühen.
Im Leben gibt es helle und dunkle Zeiten,
Die uns verschiedene Gefühle bereiten.
 
Sonne schenkt uns Wärme und Licht,
Ja sie zaubert ein Lächeln ins Gesicht.
Jeden Tag geht sie von neuem auf,
So nimmt das Leben täglich seinen Lauf.
 
Demut und Dankbarkeit begleiten mich,
Lieber Gott, für diese Schöpfung lieb ich Dich.
Wir Menschen können sie nur erhalten,
Und ihre Schönheit mit viel Liebe gestalten.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Märchenland – Gedicht vom 17.10.2020

„Märchenland“
 
Als ich mich am Almsee in Grünau befand,
kam ich mir vor, wie in einem Märchenland.
Die Sonne hat uns einen Zauberwald geschenkt,
wir wurden in eine traumhafte Märchenwelt gelenkt.
 
Es geht immer darum, den Augenblick zu erleben,
denn die Schöpfung hat uns sehr viel gegeben.
Warum sollen wir uns nicht auch in Pandemie Zeiten,
selbst vor allem mehr Lebensfreude bereiten.
 
Von Ampelfarben will ich schon gar nichts mehr lesen,
dafür kann in der Natur unsere Seele wieder genesen.
Ich werde sicher nicht gegen etwas sein,
nur lade ich euch in meine Märchenwelt heut ein.
 
Mutter Theresa sagte schon, für Frieden demonstriert sie gern,
sollte es gegen jemand sein, bleibt sie fern.
Jeder sollte das tun, was er am besten kann,
der Friede im Herzen, fängt in jedem selber an.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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Herbsttraum – Gedicht vom 16.10.2020

„Herbst Traum“
 
Die Sonne versteckt sich hinter einem Baum,
Alles was ich sehe, ist wie in einem Traum.
Doch dieser Traum ist real und Wirklichkeit,
Mein Herz ist erfüllt voller Dankbarkeit.
 
Der Herbst zeigt die schönste Farbenpracht,
Dabei habe ich an mein eigenes Leben gedacht.
Über 20 Jahre war es bunt und voller Sonnenschein,
Dann fiel alles zusammen und ich war plötzlich allein.
 
Sicher wollte ich diesem Schmerz entfliehen,
Manchmal muss man sterben, um neu zu erblühen.
Tausende Glücksmomente haben mich dabei begleitet
Und mir in schwierigen Zeiten viel Freude bereitet.
 
Gleichzeitig fing auch ein neuer Frühling an,
Wo eine neue Liebe in Zweisamkeit begann.
So kann genau wie bei den Jahreszeiten,
Das Leben uns alle möglichen Gefühle bereiten.
 
(Helmut Mühlbacher)
 

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