Gebet – Gedicht vom 01.05.2020

„GEBET“

Mein erster Weg führte mich zum Europakloster Gut Aich,
um in Dankbarkeit zu beten, wie sind wir reich.
Reich wieder in Freiheit in Österreich zu leben,
auch für die Wirtschaft wird es neue Zuversicht geben.

Die Schale der Dankbarkeit steht im Klostergarten,
ja heuer sind wir echt in eine große Krise geraten.
Wir haben Geld und Besitz über die Schöpfung gestellt,
denn um unser Wohlbefinden war es bestens bestellt.

Nun wurden uns die Grenzen des Wachstums aufgezeigt,
es ist besser, wenn man sich wieder vor der Schöpfung verneigt.
Nichts dürfen wir als Selbstverständlich sehen,
denn viel zu schnell kann alles von uns gehen.

In der Klosterkirche war ich heute ganz allein,
dabei wurde mir bewusst, ach wie sind wir Menschen klein.
Öfter den Schöpfer über unsere eigene Schöpfung stellen,
auch wenn manche glauben, Gott würde uns nicht fehlen.

(Helmut Mühlbacher)

Über Helmut Mühlbacher

Mit Herz und Liebe will ich Freude dir schenken und deine Gedanken auf das Gute und Schöne in diesem Leben lenken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert