LOSLASSEN Teil 10 von 10

LOSLASSEN und vertrauen in die Menschen, das Leben, in Gott und vor allem in mich selbst

LOSLASSEN und vertrauen in die Menschen, das Leben, in Gott und vor allem in mich selbst

Liebe Leserinnen und Leser dieses BLOGS

Heute schreibe ich den letzten Teil über das Loslassen.

Es genügt zu leben, jeden Augenblick zu lieben und sich keine Fragen über den kommenden Augenblick zu stellen.

Daher ist es wichtig, seine Sorgen, Ängste, Probleme und Zweifel loszulassen und wieder ins Vertrauen zu gehen. Das Leben ist ja so einfach, wenn es uns gelingt vollkommen im Hier und Jetzt zu leben. Mir gelingt dies auch nicht immer, obwohl es mir sehr wohl bewusst ist.

Da ich gelernt habe und wie viele andere Menschen auch weiß, dass unsere Gedanken Realität werden und daher unser Leben bestimmen, hat sich dieser Satz besonders eingeprägt bei mir:

Es gibt nichts Wichtigeres auf der Welt, als das

 was, ICH JETZT DENKE!!!

Viele werden sich fragen, was hat dies mit Loslassen zu tun. Ich bin der Meinung eine ganze Menge. Wenn ich gut über mich und über meine Mitmenschen denke, so kommt viel Gutes auf mich zu. Natürlich ist auch das Gegenteil der Fall. Wenn ich an

  • Ängste
  • Zweifel
  • Sorgen
  • Probleme
  • Niederlagen
  • an das Böse im Menschen, an Hass, Neid, Eifersucht, Mißerfolg, Mißtrauen usw.

denke dann wird  mein Leben auch genauso sein.

Daher lassen wir diese Gedanken doch los,

lassen wir alles los – was nicht mehr zu uns gehört

und lassen vor allem los, was glauben, haben zu müssen.

Lassen wir unsere Erwartungen los, dann können wir niemals enttäuscht werden.

Lassen wir die Menschen los, wo wir glauben, sie gehören zu uns, wir müssen sie haben, sie müssen bei uns bleiben, ohne sie können wir nicht leben usw. Ich denke da vor allem an die Wünsche von Partnerschaften, Beziehungen, Freunde, Kinder usw. Besonders hier ist es wichtig all diese Menschen loszulassen, denn sie gehören uns nicht und dürfen ihren eigenen Weg gehen, auch wenn es für uns manchmal sehr schmerzlich ist.

Jeder Mensch gehört sich nur selbst  und keiner von uns hat das Recht über irgendeinen anderen Menschen zu bestimmen.

Zum Abschluss dieser Serie des Loslassens deshalb nochmals der Text aus dem Musical ELISABETH „Ich gehör nur mir“ !!!!

Ich will nicht gehorsam, gezähmt und gezogen sein.
Ich will nicht bescheiden, beliebt und betrogen sein.
Ich bin nicht das Eigentum von dir,
denn ich gehör nur mir.

Ich möchte vom Drahtseil herabsehn auf diese Welt.
Ich möchte aufs Eis gehen und selbst sehn, wie lang’s mich hält.
Was geht es dich an, was ich riskier!?
Ich gehör nur mir.

Willst du mich belehren , dann zwingst du mich bloß,
zu fliehn vor der lästigen Pflicht.
Willst du mich bekehren, dann reiß ich mich los
und flieg wie ein Vogel ins Licht.

Und will ich die Sterne, dann finde ich selbst dorthin.
Ich wachse und lerne und bleibe doch wie ich bin.
Ich wehr mich, bevor ich mich verlier!
Denn ich gehör nur mir.

Ich will nicht mit Fragen und Wünschen belastet sein,
vom Saum bis zum Kragen von Blicken betastet sein.
Ich flieh’, wenn ich fremde Augen spür’.
Denn ich gehör nur mir.

Und willst du mich finden, dann halt mich nicht fest.
Ich geb’ meine Freiheit nicht her.
Und willst du mich binden, verlaß ich dein Nest
und tauch wie ein Vogel ins Meer.

Ich warte auf Freunde und suche Geborgenheit.
Ich teile die Freude, ich teile die Traurigkeit.
Doch verlang nicht mein Leben,
das kann ich dir nicht geben.
Denn ich gehör nur mir.
Nur mir!

wunderschöne Worte wie ich finde, sie beschreiben so richtig die Sehnsucht nach Freiheit. Ich weiß schon unser EGO reagiert oftmals sehr energisch, wenn uns jemand sagt, dass er seine Freiheit will, doch wenn wir ehrlich lieben, müssen wir diesen Menschen ihre Freiheit lassen. Habe dazu schon einige sehr schmerzliche Erfahrungen machen dürfen und habe dadurch die bedingungslose Liebe – die Liebe ohne Objekt kennen und lieben gerlernt.

Die nächsten Beiträge in diesem Blog handeln dann auch um die LIEBE ohne Objekt.

Genauso ist es mit unserem Eigentum und unserem Besitz . Wir alle sind nur Gast für einen ganz kurzen Zeitraum hier auf Erden. Was gibt mir das Recht immer mehr von diesem anzuhäufen, wo andere Menschen in tiefster Armut leben müssen. (auch bei uns in Österreich) ?? Aber glaubt mir liebe Leute, diese Einsicht kommt erst dann, wenn man einmal genug anghäuft hat und niemanden, auch sich selbst nichts mehr beweisen muss.

ich wünsche euch allen noch eine wunderschöne Zeit voller Sonne im Herzen euer Helmut

Über Helmut Mühlbacher

Mit Herz und Liebe will ich Freude dir schenken und deine Gedanken auf das Gute und Schöne in diesem Leben lenken

6 Kommentare zu LOSLASSEN Teil 10 von 10

  1. Monika

    Lieber Jürgen,

    vielen Dank für Deine Serie über das Loslassen und die Einblicke in Deine Gedanken..
    Auch mir ist vor vielen Jahren das LoL2a-Prinzip „zugeflogen“ und ich habe es mittlerweile gefühlte mind. 100x gelesen. Und es inspiriert mich immer wieder..
    Das Loslassen beschäftigt mich auch schon seit langer Zeit und gelingt mir immer besser. Nur mit dem Vertrauen – da haperts öfter noch mal.

    Viele Grüße Monika

  2. Liebe Monika

    Ich danke dir für deine Nachricht. Ich bin zwar nicht Jürgen sondern Helmut, habe alle Beiträge hier selbst geschrieben,es sind meine Gedanken und meine Gefühle. Der Jürgen hat mir die Technik zur Verfügung gestellt und betreut mich technisch. Er ist aber ein großartiger Mensch, der dir sicher auch vieleTipps übers Loslassen geben kann.

    Ich habe nicht nur das LOLA Prinzip, sondern sehr viele Bücher darüber gelesen, doch mit dem lesen allein, konnte ich das Loslassen nicht schaffen. Erst durch mein Vertrauen zu Gott, ins Leben, zu den Menschen und vor allem in mich selber ist mir dies gelungen. Es ist ein sehr schönes Gefühl nichts mehr haben zu müssen und dennoch sehr glücklich und dankbar zu sein, für alles was ich habe.

    Liebe Monika ich wünsche dir eine wunderschöne Zeit mit viel Sonne in deinem Herzen, Freude um Leben und sende dir beste Grüße aus Salzburg

    Alles Liebe von Helmut

  3. Monika

    Lieber Helmut,

    natürlich wollte ich „Helmut“ schreiben und nun habe ich die erste Nachricht, die ich Dir sende, so verpatzt. Ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte…
    Ich habe den 3 L 7-Wochen- Kurs bei Jürgen mitgemacht und bin auch im 3-L Klub, doch so viel geschrieben habe ich gar nicht, als daß ich Euch zwei verwechseln würde…

    Ich bitte um Nachsicht.

    Bis demnächst. Viele Grüße aus der Eifel

  4. Manxi

    Hallo Helmut,

    deine Serie über Loslassen finde ich äußerst gelungen und auf den Punkt gebracht, danke dafür!
    Ich habe auch schon jede Menge Bücher zum Thema gelesen, meiner Meinung nach sind da aber noch einige Fragen für mich offen.
    Insbesondere bin ich leider (noch) etwas skeptisch, ob man damit auch tatsächlich „sicher“ sein Ziel erreicht. Hier steckt natürlich auch viel Angst meinerseits dahinter, sich dem Leben so vorbehaltlos anzuvertrauen, klar. Aber es erscheint mir auch irgendwie „unlogisch“, etwas zu TUN, andererseits aber alles loszulassen, inkl. Pläne und Ziele. Woher weiß ich denn dann, WAS zu tun ist? Und gebe ich nicht mit dem irgendwie jedwede Verantwortung für mein Leben ab? Es wäre dann ja völlig egal, was ich tun würde (oder ob ich überhaupt irgendwas tue), wenn ich sowieso mit Loslassen alles erreiche und mich sozusagen nur dem Hier und Jetzt und dem Fluß des Lebens hingeben soll. Es wäre dann ja quasi völlig „wurscht“, wie ich handle. Und damit gebe ich irgendwie jede Verantwortung für mein Handeln ab, oder nicht? Ist natürlich im Extremen gedacht, aber nur mit Hinterfragen kann ich Dinge für mich als richtig feststellen und dann auch in weiterer Folge akzeptieren und mich damit identifizieren (was ich mit dem Gedanken des Loslassens und Im-Hier-und-Jetzt-Leben an sich liebend gerne würde). Hast du hier evtl. eine Antwort oder weiterführende Gedanken für mich parat? Hoffe, hier bald von dir zu lesen – danke schon mal vorab! Sonnige Grüße!

    • Liebe Manxi
      Danke für deinen Kommentar. Ich versuche ein paar Antworten für dich zu finden. Du fragst, Woher weiß ich, was zu tun ist und ob du nicht jemanden die Verantwortung für dein Leben abgibst. Wie du dir sicher sein kannst, ob du dein Ziel erreichen wirst. Ob es völlig wurscht wäre, was du tust???

      Diese Fragen kann ich dir nicht beantworten, nein ich kenne die Wahrheit nicht und würde mir niemals anmassen, irgendwelche Vermutungen darüber anzustellen.

      Das einzige, was ich kann, ist dir etwas aus meinem Leben zu erzählen.

      Wie du in dem Buch „Danke lieber Gott für Alles“ lesen kannst, haben sich alle meine Träume, Ziele, Pläne und Visionen erfüllt. Ja natürlich habe ich mir Ziele gesteckt, Pläne gemacht und alles mögliche und unmögliche versucht, um meine Ziele zu erreichen. Ich habe mein Unterbewusstsein mit der Vision, dem Traum
      programmiert, genauso wie bei einem NAVI. Und jetzt kommt das Entscheidende für mich.

      Ich habe diesem NAVI vertraut und es hat mich jedes mal an mein Ziel gebracht. Dieses NAVI heißt für mich Gott, ja ich habe Gott und dem Leben
      vertraut. Ich kannte nur mein Ziel und habe etwas getan, ich habe den ersten Schritt getan und bin losgefahren. Ich kannte weder den Weg,
      noch die Hindernisse, doch ich kannte das Ziel. Meine Aufgabe war es loszulassen und Gott zu vertrauen.

      Gerade heute habe ich das beste Beispiel für dich, was loslassen betrifft. Alle Leser meiner Homepage wissen, dass ich den Traum hatte, weltweit Dankbarkeits Stammtische der Sonne im Herzen zu gründen. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich nicht nur 3 Dankbarkeits Stammtsiche gegründet, sondern auch ein Buch geschrieben, diese Homepage ins Leben gerufen und die Begleitung mit Herz und Liebe gegründet. Ja ich kannte mein Ziel und habe etwas dafür getan. Doch was ist jetzt ???

      Ich habe losgelassen und viele wunderbare Erkenntnisse bekommen. Das Navi fährt einen großen Umweg und meine Aufgabe ist es, diesen Weg zu geniessen und das beste daraus zu machen. Ich kann auf diesem neuen Weg sehr viele wunderbare Momente entdecken, wenn ich mich darauf einlasse. Um meinen Traum zu verwirklichen, habe sogar den Mut aufgebracht, unseren Kardinal Christoph Schönborn zu bitten, mein Buch Danke lieber Gott für Alles, dem Pabst zu überreichen, damit er mir ein Vorwort schreibt. In der Hoffnung dadurch das Buch und die Dankbarkeits Stammtische bekannter zu machen. Ein kleines Wunder ist geschehen und der Erzbischof von Wien Kardinal Christoph Schönborn hat mich tatsächlich auf unserem Bauernhof besucht und sich über 90 Minuten für ein Gespräch mit mir Zeit genommen. Hier die Gedanken dazu.

      Ich habe einen Kardinal erwartet, denn es von der Idee der Dankbarkeits Stammtische zu überzeugen gilt, doch statt dessen, habe ich einen ganz bescheidenen
      Wunderbaren Menschen kennenlernen dürfen, der von sich und seiner Kindheit erzählt hat und der sich Vor allem für die Tiere und unsere Art der Landwirtschaft begeistert hat. Er sagte mir wir bleiben in Verbindung Und er wird schauen, was sich machen lässt.

      Als er ging, weil er dann live zur ZIB 2 musste, zeigte ich ihm noch ein Mail von Verena, welches ich mittlerweile
      Mit ihrer Erlaubnis auf der Starseite meiner Homepage stehen habe. Kardinal Schönborn und ich waren uns einig,
      dass es völlig egal ist, ob ein Kardinal in unserer Stube steht, im Buch ein Vorwort vom Pabst steht oder ein anderer
      Prominenter wie Franz Beckenbauer für dieses Buch Werbung machen, sondern einzig und allein, was in diesem
      Leben zählt, ist die Herzen und die Seele der Menschen zu berühren. Genauso wie Verena es geschrieben hat.

      Alles andere ist nur ein Versuch sich wichtig zu machen, sein Ego in den Vordergrund zu stellen und irgendetwas
      Erreichen zu wollen. Diese Gedanken kamen mir, als ich Christoph Schönborn dann in der ZIB 2 gesehen habe.

      Aus diesem Grund, wird es kein Buch von mir geben, denn ich brauche nichts, um mich wichtig zu machen, sondern
      Ich werde genauso wie immer, versuchen die Herzen der Menschen zu berühren, sei es im Internet durch meine
      Gedanken und noch viel lieber in den persönlichen Begegnungen mit den Menschen.

      Jeder der will, kann sich das Buch „DANKE lieber Gott für ALLES“ gratis im Internet herunterladen und es erfüllt
      Mich mit tiefer Freude, wenn es die eine oder andere Seele berührt.

      Du siehst also, ich habe nicht nur mein Ziel, meine Vision und meinen Traum losgelassen, indem ich kein Buch auf den Markt bringe und auch keine
      Dankbarkeits Stammtische mehr gründe. Offenbar war es entweder nicht der richtige Zeitpunkt oder das richtige Ziel. Meine Berufung
      „Freude im Leben den Menschen zu geben“ kann ich auch so leben, ohne mich wichtig zu machen. Deshalb ist es kein Fehler, einmal etwas loszulassen,
      auch wenn man noch so sehr von der Richtigkeit seiner Aufgabe überzeugt ist.

      das Ziel und die Träume lassen sich auch in die Realität umsetzen, wenn wir einmal das Ziel loslassen und einfach nur den Weg
      geniessen. Dann kann es so sein wie bei mir, dass ich mein Ziel ändern muss, um Glück und Frieden in meinem Herzen zu finden.

      sonnige Grüße von Helmut

      PS: ein Bild von mir und Kardinal Schönborn kannst du hier sehen: http://herzundliebe.com/lebensfreude/
      Das Buch Danke lieber Gott für Alles, kannst du dir hier gratis herunterladen. http://herzundliebe.com/

  5. Manxi

    Lieber Helmut,
    herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Natürlich kannst du meine Frage(n) nicht definitiv beantworten – wird wohl keiner können (außer mir selbst). Aber ich habe nach neuen Denkanstößen gesucht und diese auf deiner Internetseite gefunden – auch wenn ich (noch) keine definitive Wahrheit für mich gefunden habe, möchte ich mir jedenfalls deine Worte „das Ziel und die Träume lassen sich auch in die Realität umsetzen, wenn wir einmal das Ziel loslassen und einfach nur den Weg geniessen“ zu Herzen nehmen.
    Nochmals vielen Dank und alles Gute für die Zukunft!

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