Angst und Zweifel

Liebe Leserinnen und Leser.

Heute braucht ihr meinen Beitrag nicht zu lesen, denn er ist unendlich lange und beschäftigt sich vorwiegend nur mit meinen Gefühlen. Da ich mir aber geschworen habe, so weit es irgendwie möglich ist und niemand anderen verletzt, ehrlich zu sein, geht es heute um meine eigene Angst, mein Unvermögen und um meine Zweifel.

Mittlerweile wurde die Homepage www.herzundliebe.com über 325 000 mal angeklickt oder längere Zeit besucht. Meine Gedanken zur Lebensfreude und Dankbarkeit auf http://freude-im-leben.blogspot.co.at/ haben auch schön ca. 73.800 Menschen geöffnet. Fast immer steht da zu lesen, dass ich demütig, dankbar, glücklich, zufrieden und voller Freude im Leben bin. Das stimmt auch, denn ich habe mich immer so gefühlt, egal wie die anderen dies sehen.

Heute ist das anders. Ich habe Angst, ja ich habe große Angst. Meine Angst beruht darauf, Gott und vor allem mir selbst nicht zu genügen. Als gelernter Lebensfreude und Mentaltrainer sollte mir so etwas nicht passieren. Ich habe ja mit Wolfgang Reichl und http://www.re-agieren.at/ sehr viel gelernt, was Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstliebe betrifft.

Letzte Woche haben mich aber meine Gefühle völlig überrascht und ich habe viele Tränen geweint. Ich fühlte mich einfach so klein, so schwach, so hilflos und trotzdem so dankbar, wie nie zuvor. Das Leben ist einfach so gut zu mir, ja ich durfte Gottes Liebe jeden Tag sehr intensiv spüren und stehe auch dazu.

Ein Augenblick war schöner als der andere, jeder Tag noch erfolgreicher als der zuvor, rundum hat einfach alles super gepasst. Abends war ich mit meiner Frau zusammen, sammelte Beiträge für unser Buchprojekt der Bio Heuregion oder ging einfach nur in unserem Paradies spazieren. Ja ich durfte jeden Tag so richtig geniessen. Trotzdem fühlte ich große Angst, Zweifel und Furcht in mir.

Mir wurde wieder einmal richtig bewusst, welches schöne Leben ich mit meiner Dankbarkeit und Liebe im Herzen erleben darf. Welche große Gnade mir hier geschenkt wurde. Ich bekomme von Gott, vom Leben und von den anderen Menschen, um so viel mehr als ich je zu träumen wagte. Sowohl äußeren Reichtum, aber vor allem der innere Reichtum lässt mich aufblühen. Das Leben ist einfach so gut zu mir. Heute frage ich mich:

  • Warum gerade zu mir und zu vielen anderen Menschen nicht??
  • Was gebe ich dafür??
  • Wieso darf ich die Liebe Gottes so intensiv fühlen, obwohl ich kaum in die Kirche gehe und meine Gebete nur aus 5 Wörter bestehen „DANKE lieber Gott für Alles“
  • Wie kann ich anderen Menschen helfen, auch so ein schönes, glückliches Leben haben zu dürfen??
  • Wird es mir gelingen, die Menschen beim Dankbarkeits Stammtisch der Sonne im Herzen zu vereinen.
  • Ist es der Wunsch Gottes, durch meine Talente, welche er mir geschenkt hat, die Sonne im Herzen der Menschen zum strahlen zu bringen oder nur ein Wunsch meines Egos??

Viele Fragen also und wieder einmal keine Antworten. Normalerweise sage ich immer:

Gottes Wissen ist allmächtig, er weiß einfach alles, nur hat er es mir noch nicht gesagt. (Helmut Mühlbacher)

Natürlich bekomme ich viele positive Rückmeldungen über mein Verhalten, meine Worte und meine Taten, aber wecke ich nicht zu viele falsche Hoffnungen und Erwartungen bei den Menschen.?? Lebe und handle ich im Sinne Gottes??

Meine wichtigste Frage lautet daher: “ Bin ich wirklich so, wie einige Menschen mich sehen, welche mit mir in Kontakt sind und mir von ihrem Leben erzählt haben“?? Bin ich tatsächlich dieser Mensch, den sie in mir sehen, oder spiele ich nur eine Rolle?? Bin ich der, der ich bin?? Bin ich authentisch ??? Bin ich ehrlich- was kann ich den Menschen bieten??

Die größte Freude, aber auch meine größte Angst, löste dieser Kommentar von Syra, meiner Seelenfreundin aus St. Leon Roth bei mir aus. Diese Worte hab ich in letzter Zeit bestimmt schon über 100 mal gelesen, doch ich kann sie immer noch nicht glauben. Auch andere Menschen haben mir ähnliche Rückmeldungen gegeben.

Lieber Helmut,  Ich bin so dankbar, dass es Menschen gibt wie Dich… die der Himmel einfach schickt. Die heilige Theresia sagte: Auch nach meinem Tod wird meine Liebe auf Erden weitergegeben werden. Ja… durch Menschen wie Dich ..darf ich das immer wieder spüren. Du lebst Liebe in ihrem Sinne. Das verbindet Herzen auf der ganzen Welt. DANKE… lieber Gott … so heißt Dein Buch..das mich sehr berührt. Danke lieber Helmut …ich freue mich so sehr, dass ich Dich kennenlernen durfte und ein bisschen an Deinem Glück teilhaben. Der liebe Gott hat seine Freude mit Dir. Du bist voller Menschlichkeit und Respekt und vermittelst, dass man recht ist..auch wenn man Zweifel hat. Es tut so gut, wie Du Dich einsetzt und damit sich auf dieser Welt so viel verwandeln kann. Ja, das ist nicht mit Geld zu bezahlen..das ist ein Geschenk.  ..alles Liebe Syra

Liebe Leute, sorry ich zittere, ich weine und ich habe eine Scheiß Angst in mir. Ja wirklich, mich anders, nobler auszudrücken, wäre nicht ehrlich.

  • Sind diese Worte von Syra nicht der Wunsch von allen Menschen auf unserer Erde???
  • Sind diese Worte nicht der Sinn unseres Lebens, wenn wir so in Erinnerung behalten werden, hat sich unser Leben erfüllt und es hat einen Sinn gehabt
  • Ist es nicht das Schönste der Welt, wenn unsere Liebe auch noch nach unserem Tod bestehen bleibt und weitergegeben wird??
  • Und als gläubiger Mensch bin ich natürlich überglücklich, wenn Gott eine Freude mit mir hat, egal was die anderen Leute von mir denken oder sagen
  • Es ist so wunderbar, wenn ich andere Menschen an meinem Glück und meiner Lebensfreude teilhaben lassen kann, darum auch die vielen Beiträge von mir.
  • Genau heute, hier und jetzt, vermittle ich euch alle meine Zweifel und Ängste, gut wenn ich dadurch einige Menschen inspirieren oder ihnen einen Tipp geben kann

Soll mit diesen Worten von Syra tatsächlich ich gemeint sein, ein ganz normaler, einfacher, naiver Mensch, der einfach nur tut, was ihm gefällt, Gott, das Leben und die Menschen liebt. Ich kann nur sagen: „Oh Herr, ich bin nicht würdig“ !!! Zu groß ist meine Ehrfurcht vor Gott, vor dem Leben und vor den Menschen, dass ich auch noch mit der heiligen Theresia von Lisieux verglichen werde. Nein das kann gar nicht ich sein.

Ich bin erst 45 Jahre und durfte schon so vieles sehen, erleben und vor allem in den Herzen der Menschen bewegen. Das macht mir Angst, das bin nicht ich.

Hey Leute, ich kann doch nichts wirklich gut, bin fast überall nur Mittelmaß, habe viele Schwächen, Fehler und begehe sicher jeden Tag einige Sünden. Ohne meine Frau, hätte ich schon lange keinen Bauernhof mehr. Ich führe ein ganz normales biederes Leben.

  • bin seit 20 Jahren mit meiner Frau, einem Engel auf  Erden zusammen
  • habe heuer als Beamter mein 25 jähriges Dienstjubiläum gefeiert
  • bin über 25 Jahre bei der Feuerwehr
  • und lebe ein ganz normales Leben wie jeder andere auch

Wie komme ich also zu der großen Ehre, dass ich so viele Menschen in ihrem Herzen und ihrer Seele berühren darf??? Es schmeichelt mir zwar und ich freue mich immer, wenn ich gelobt werde, ja es war einmal mein Ziel, am Ende meines Lebens als Mensch voller Liebe und Lebensfreude in Erinnerung zu behalten werden. Am Ende meines Lebens wollte ich auch ein Buch schreiben. Jetzt hat dieses Buch unglaublich viele Herzen berühren dürfen.

Elisabeth, welche mit mir das Titelbild zum Buch gestaltet hat, schrieb folgende Worte in das Buch: Wau, voi schön, wau voi schön, mein Herz hüpft vor Freude und ich liebe es auch, mei ist das berührend, strahlend, echt voi schön, ich spür die Herzlichkeit und Kraft die davon ausgeht, und ich freu mich riesig wenn ich es in meinen Händen halte, und es sich auf die Reise macht zu vielen vielen vielen Herzen und viele viele Herzen erweckt mit deiner, eurer, meiner und der Danke lieber Gott für allles Lebensfreude ……

Weißt du eigentlich, dass du einen Auftrag Gottes erfüllt hast, ist dir das bewusst, lieber Helmut, danke für deinen Mut und die Zeit die du dir dafür genommen hast.

Alles Liebe und ich Danke dir dafür, dass ich dazu ein bisschen etwas beitragen durfte, vielen Dank Helmut alles Liebe, Elisabeth

Ich hoffe halt nur, dass dies nicht das Ende meines Lebens ist, 🙂 denn Gott hat mit mir noch viel vor, dass fühle ich. Darum auch mein Gottvertrauen. Wenn Gott es wirklich will, dann gibt er mir die Mittel dazu und wird mir helfen, wenn ich die Mittel nicht bekomme, dann ist es kein Wunsch Gottes, sondern entspringt nur meinem Ego.

Gott gab mir unendlich viel Dankbarkeit, Liebe und Lebensfreude. Ich darf mit der Sonne im Herzen leben. Es ist auch eine Gnade, dass ich Gott immer und überall so intensiv bei mir und in mir spüren darf. Besonders, wenn ich wieder einmal viele Ängste und Zweifel habe, so wie jetzt, darf ich mich bei ihm richtig geborgen fühlen.

„Danke lieber Gott für Alles“ – ist die schnellste Direktverbindung zu meinem Schöpfer.

Das Lob und den Dank von Syra und vielen anderen Menschen, leite ich demütig und bescheiden an Gott weiter, denn ohne die Hilfe von Gott, wäre ich nichts!!! Dies ist mir sehr wohl bewusst, auch wenn ich selber durch meine eigenen Gedanken mein Leben steuere. Meine Gedanken kommen ja auch von wo.

Ich bin dankbar und freue mich, dass es so viele Schöne und Gute Gedanken sein dürfen.

sonnige Grüße von Helmut

Die dunklen Wolken der Angst werden verdrängt durch das Licht Gottes

Die dunklen Wolken der Angst werden verdrängt durch das Licht Gottes

LOSLASSEN und vertrauen in die Menschen, das Leben, in Gott und vor allem in mich selbst

 

 

Über Helmut Mühlbacher

Mit Herz und Liebe will ich Freude dir schenken und deine Gedanken auf das Gute und Schöne in diesem Leben lenken

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