Mit HELI in Hawaii – Folge 5

Mit HELI – heißt mit HERZ und LIEBE genauso wie diese Homepage.

Daher lade ich dich ein, mich bei meiner REISE auf Hawaii und zu mir SELBST zu begleiten. Diese Reise ist für unsere HERZEN ebenso wie aus meinem Herz.

Voller LIEBE zur Schöpfung, zu Gott, zu uns SELBST, zum Leben, zur Schönheit und zu den Menschen.

Am Strand von Kona auf Big Island in Hawaii

Heute versuche ich einmal die 7 HUNA – Prinzipien anhand meiner Reise nach Hawaii zu erzählen. HUNA heißt ja – „GEHEIMNIS“ und steht für die Lebensphilosophie der Liebe – ALOHA, der Kraft – MANA und natürlich für die Lebensfreude.

  • 1. IKE – „Die Welt ist, wofür du sie hälst“

Hier in Hawaii habe ich nur Schönheit, Freude, Friede, Gelassenheit, Liebe, Weisheit, Verbundenheit und gute Gefühle erlebt.

Das erste Prinzip beschreibt also die Bedeutung unserer Einstellung, unserer Gedanken und inneren Bilder. Wenn uns dies gelingt auch umzusetzen haben wir einen großen Schritt zu einem glücklichen Leben gemacht.

Das funktioniert sowohl in Hawaii, als auch in unserer Heimat. Mir selbst gelingt es auch nicht immer, deshalb arbeite ich daran und trainiere ständig meine eigene Lebensfreude.

Einer der schönsten Strände weltweit und laut Reiseführer der schönste Strand der USA auf Big Island in Hawaii

  • 2. KALA – „Es gibt keine Grenzen“

Alles ist untereinander verbunden. Der Himmel, die Erde, das Meer, die Natur und wir Menschen. Wo es keine Grenzen gibt, ist alles möglich.

Alleine schon die Tatsache, dass wir um die Halbe Welt geflogen sind, um hier zu landen, zeigt, was alles möglich ist. Alles was wir sehen und angreifen können, war vorher nichts anderes als ein Gedanke.

Wenn wir beginnen, etwas scheinbar Unmögliches für möglich zu halten, ist dies meist der Beginn eines Wunders oder die entscheidende Phase, wo Träume auch Realität werden. Ich habe euch schon mehrmals darüber erzählt, dass bis jetzt alle meine Träume von der Realität übertroffen wurden.

Im E- Book „DANKE Lieber Gott für Alles“ könnt ihr dies nachlesen.

Dies gilt leider auch für Alpträume, die haben auch meine schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Doch wie heißt das erste Prinzip des Huna??? Die Welt ist, wofür du sie hälst.

Alles ist miteinander verbunden – so auch die Buckelwale, das Meer, die Küste vor Big Island und wir Menschen. Sogar den Gesang der Wale haben wir gehört.

  • 3. MAKIA – „Energie folgt der Aufmerksamkeit“

Das Wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, wächst. Richten wir unsere Aufmerksamkeit darauf, dass von allem reichlich da ist oder dass wir im Mangel sind.

Glaubt mir, ich kenne beides. Richten wir also unsere Aufmerksamkeit auf dass, was wir erreichen, erleben oder bewirken wollen. Es gibt keine größere Anziehungskraft als eine Vision an die wir glauben. Jedes Jahr mache ich meine eigene Visionscollage am Anfang des Jahres zusammen mit Heike Kummerer und jedes Jahr hat sich diese auch erfüllt.

Richten wir unsere Aufmerksamkeit also ab jetzt wieder mehr auf die Fülle, so wie es die Natur und Schöpfung schon immer gemacht hat.

Die Fülle finden wir vor allem bei den AKAKA FALLS in Big Island auf Hawaii wieder. Hier in diesem Dschungel wurde auch Tarzan gedreht und viele Hollywoodfilme. Ein echtes Naturparadies.

  • 4. MANAWA – „Jetzt ist der Augenblick der Macht oder der Moment der Kraft“

Glaubt mir niemand weiß dies HEUTE besser als ich. 2 Jahre lang habe ich in der Vergangenheit gelebt mit einer großen Sehnsucht an die Zukunft.

Es gibt aber nur das JETZT, genau in diesem Augenblick. Wir können nur in diesem Moment leben. Ich kann jetzt planen für die Zukunft, aber leben kann ich nur jetzt. Meistens kommt es dann eh ganz anders, als wir es geplant haben, wenn wir uns auf das Leben wirklich einlassen.

Ich bin dankbar, für die 2 Jahre wo ich alles andere als gelebt habe, denn es waren Lehrjahre. Jahre der Vorbereitung, um wirklich ganz im Hier und Jetzt zu leben. Genau den Moment zu spüren und tief im Herzen zu verankern oder mit der Kamera festzuhalten.

Wenn ich ein Bild sehe, dann spüre ich noch einmal diesen Moment, dieses Gefühl und kann das Glück und die Freude gar nicht beschreiben.

Es gibt nur das Hier und Jetzt – so wie hier der Regentropfen vom Blatt fällt. Ganz im Augenblick zu SEIN. Es muss nicht immer der Wasserfall oder das Meer sein. Es genügt auch ein Tropfen.

  • 5. ALOHA – „LIEBEN bedeutet glücklich zu sein mit….“

Wenn ihr es zur Meisterschaft bringen wollt, dann müsst ihr Alles Lieben, was in euer Leben tritt. Ich kann es noch nicht, aber es gelingt mir immer öfter.

Wir machen unser Glück sehr oft von etwas abhängig. Bei mir war es immer von der Frau oder einer Partnerin. Auch wenn ich das ganze Wissen habe, holte mich dieser Gedanke immer wieder ein. Derzeit bin ich auch ohne Partnerin sehr glücklich, denn einer Frau ist es gelungen, mein Herz für die Liebe zu mir selbst zu öffnen. Ja durch sie habe ich mich in mich selbst verliebt und spüre wie die ganze Liebe dieser Welt in mich einströmt.

Früher dachte ich, dies funktioniert nur zu zweit. Die Welt ist dass, wofür du sie hälst. Ja, Ja eh schon wissen 🙂

GLÜCK und GLÜCKSELIGKEIT brauchen keine Bedingungen. Umso mehr die Liebe in uns wächst, umso schneller nehmen Ängste, Sorgen, Zweifel und negative Gefühle ab, bis sie schließlich ganz verschwinden.

Diese Frau in Molkai auf Hawai war LIEBE pur – sie hat begriffen um was es im Leben und im HUNA geht. Mein Herz hat allerdings eine andere Frau geöffnet.

  • 6. MANA – „Alle Kraft kommt von innen“

Übernehmen wir Verantwortung für alles, was wir erleben. Wie oft schieben wir die Verantwortung auf einen anderen Menschen oder geben ihnen sogar die Schuld an etwas. Das bringt nichts, denn somit geben wir die Entscheidung aus der Hand und wundern uns dann, wenn es anders kommt.

Was mich betrifft, so habe ich viel zu vieles aus der Hand und Verantwortung gegeben. In jener Zeit habe ich dennoch keinen anderen Menschen dafür die Schuld für mein Schicksal gegeben, sondern mich immer an den lieben Gott gewandt.

Ist ein gutes Ventil, wenn wir nicht mehr weiterwissen. Aber egal ob es im HUNA heißt: ALLE Macht kommt von innen oder wie bei uns zu Hause. „Hilf dir Selbst, dann hilft dir Gott“ , gemeint ist immer dasselbe.

In diesem Fall kommt die Kraft innen von einem 4 Tage alten Babywal, der bereits 2 Tonnen wiegt.

  • 7. PONO – “ Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit“

Wissen allein ist nicht genug. Eine alte HUNA Weisheit lautet: „Einen Experten erkennt man an seinen Resultaten“

Ja die Visionscollage ist schon ein guter Anfang, doch damit kommen wir nicht nach Hawaii. Man muss schon etwas TUN, um seine Träume und Visionen zu leben und zu verwirklichen.

Ob die 6 anderen HUNA Prinzipien gewirkt haben, erkennen wir eben nur dann, wenn wir danach leben. Vom Schreiben und Reden ändert sich unser Leben nicht.

So gut es ging habe ich versucht, die HUNA Prinzipien auch zu leben.

  • JA – ich habe an das Paradies der Bio-Heu-Region geglaubt
  • JA – ich habe daran geglaubt einmal mit meiner Frau in das Paradies der Lebensfreude nach Hawaii zu kommen (Nun gut – es war nicht meine Frau, doch 5 andere – da habe ich einen Fehler in meiner Vision gehabt) Dafür habe ich zu mir Selbst gefunden und mein Herz steht so weit offen wie nie zuvor.

Mein Traum war es immer, das Paradies der Bio-Heu-Region oder meiner Heimat mit der Lebensfreude aus Hawaii zu verbinden. Ich weiß genau dies ist nur der Beginn.

  • und JA ich glaube an die LIEBE, an das LEBEN, an die GESUNDHEIT,an die SCHÖNHEIT, an die FÜLLE, an die LEBENSFREUDE und auch daran, den FRIEDE im Herzen immer öfter zu finden.

außerdem

  • weiß und spüre ich, dass mich beim nächsten Hawaii Besuch eine wundervolle Frau begleitet. Mit einem großem Herzen deren Schönheit im Inneren nach außen strahlt.  Es ist der Wunsch von beiden dort am Strand bei Sonnenuntergang  noch einmal zu heiraten und sich gemeinsam in einer großartigen Partnerschaft zu entwickeln um mit unseren Stärken, Talenten und Fähigkeiten viele Menschen zu begeistern, zu erfreuen und im Herzen zu berühren. Eben gemeinsam voller Herz und Liebe für diese Welt da zu sein.

Dies war in unserem Hotel,  doch bei der Meditation am Strand habe ich ein Bild klar vor mir gesehen. Dass ich noch einmal heirate. Und zwar am Strand in Hawaii bei Sonnenuntergang. Freue mich schon darauf, denn die Welt ist so, wie du sie siehst. 1. HUNA Prinzip


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Mit HELI in Hawaii – Folge 4

Mit HELI – heißt mit HERZ und LIEBE genauso wie diese Homepage.

Daher lade ich dich ein, mich bei meiner REISE auf Hawaii und zu mir SELBST zu begleiten. Diese Reise ist für unsere HERZEN ebenso wie aus meinem Herz.

Voller LIEBE zur Schöpfung, zu Gott, zu uns SELBST, zum Leben, zur Schönheit und zu den Menschen.

Hawaii, der Strand an unserem Hotel in Kona auf Big Island

SEGEN – Ja ich bin gesegnet

Wer hier am Strand von Kona auf Big Island in einem der besten Hotels direkt am Strand liegen darf ist wahrlich gesegnet. Gesegnet von Gott, dem Schicksal, dem Leben.

Niemals hätte ich daran gedacht, dass sich mein größter Traum einmal erfüllt.

Die Wellen des Pazifik am Strand von Kona auf Big Island

  • Meine Gedanken dazu

SEGEN bedeutet für mich ein Geschenk Gottes. Ich selbst segne auch jeden Menschen der mir begegnet. Wünsche ihm dabei alles Glück dieser Erde, Gesundheit, Freude und den Friede im Herzen. Alles dass, was ich auch für mich selbst wünsche.

Natürlich tue ich dies heimlich und im stillen, bin ja kein Priester. Es kommt bei mir direkt aus dem Herzen und viele Seelen spüren dies auch.

Vielleicht sollten wir lernen so wie in Hawaii öfter die Gegenwart und den Augenblick zu segnen. Es IST wie es IST!!!

Hier ein Blick von unserer Frühstücks Terasse des Hotels auf den Pazifik. Zwischen Bucht und dem Kreuzfahrtschiff schwammen täglich die Delfine vor unseren Augen.

Nichts auf dieser Welt kann etwas rückgängig machen, was geschehen ist. Schmerzlich musste ich dies auch selbst erfahren. Dass die Belohnung dann so groß ist und alle meine Träume übertroffen werden, konnte ich ja nicht wissen.

Schwimmen mit den Delfinen, im Hintergrund ist ein Schnorchler zu sehen. Alles hat sich direkt vor unseren Augen abgespielt. Es war wie im Märchen

Weil ich schon öfters danach gefragt wurde: JA ich habe hier auf Hawaii nicht nur meine Kinder unsere große Verwandtschaft, unsere Freunde und alle Menschen die mir wichtig sind, sondern auch meine geschiedene Frau mit ihrem Freund und neuen Partner gesegnet. WARUM ???? ganz einfach!!!

LEBEN ist … was passiert, während du dabei bist, andere Dinge zu planen

Weil es in Hawaii heißt, dass alles was du jemand anderen wünscht verstärkt zu dir kommt. Darum wünsche ich jeder Menschenseele GESUNDHEIT, GLÜCK, FREUDE, LIEBE, WOHLSTAND, inneren und äußeren Reichtum und vor allem viel Sonne und FRIEDE im Herzen.

MAHALO – heißt in Dankbarkeit und Liebe


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Mit HELI in Hawaii – Folge 3

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Delfine – die Engel der Meere in Hawaii

DELFINE – jeden Tag  sind vor der Frühstücksterasse unseres Hotel die Delfine vor uns geschwommen. Es gab auch die Möglichkeit mit ihnen zu schwimmen. Die Delfine haben sofort mein Herz berührt und immer wenn ich konnte machte ich einige Fotos von Ihnen. Hier könnt ihr die schönsten sehen.

Delfine – die Engel der Meere in Hawaii

  • HERZ und LIEBE Gedanken dazu

Der Delfin ist für mich Lebensfreude pur.

Leichtigkeit, Schönheit, Sanfmut, Verspieltheit, Feinfühligkeit, Gefühle, Empathie und vieles mehr verbinde ich mit den Delfinen.

Delfine – die Engel der Meere in Hawaii

In verschiedenen Orakeln ist zu lesen, dass sich unsere Seele nach Ausdruck und Verwirklichung des Seelenplans sehnt, sobald wir einen Delfin sehen. Genau dass habe ich in all diesen Tagen auch ganz deutlich gefühlt. Wir dürfen unsere Talente, Fähigkeiten uns Stärken jetzt zum Ausdruck bringen. 😀

mit HELI auf Hawaii tue ich genau dies jetzt im Augenblick

Delfine – die Engel der Meere in Hawaii

Die Delfine haben auch mein Herz wieder geöffnet, jetzt ist genug Platz für eine neue Frau in meinem Leben. Wir alle haben so ein großes Herz, dass darin genug Platz für alle Seelen und Menschen ist, welche unsere Herzen berührt haben. Delfine stehen für mich auch für die LIEBE und Partnerschaft. Vielleicht ist es ja auch nur eine Partnerschaft im Herzen. Unsere Seelen wissen und spüren dies.

MAHALO – heißt in Liebe und Dankbarkeit

Delfine – die Engel der Meere in Hawaii

 

 


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Mit HELI in Hawaii – Folge 2

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Voller LIEBE zur Schöpfung, zu Gott, zu uns SELBST, zum Leben, zur Schönheit und zu den Menschen.

Mondlandschaft am Vulkan Haleakala 1

Wenn ich schon um die Halbe Welt nach Hawaii fliege, warum nicht dann auch gleich auf den Mond. 🙂

Hoch über den Wolken Schön zu sehen die Mondlandschaft des über 3000 m hohen Vulkans Haleakala auf der Insel Maui. Der Krater des Vulkans weist einen Umfang von 34 km auf und ist damit einer der größten der Erde.

Wolken am Vulkan Haleakala

  • HERZ und LIEBE Gedanken dazu:

Eingehüllt in den Nebel können wir oft die Sonne nicht mehr sehen. So geht es auch öfter in unserem Leben. Eingehüllt in Gefühlen aus Schmerz, Trauer, Wut, Verzweiflung, Eifersucht, Sehnsucht, Selbstmitleid, negativen Emotionen und vielen weiteren, können wir dann auch die Sonne in unserem eigenen Herzen und die der anderen Menschen nicht mehr finden.

Genauso wie im Himmel und der Natur, wissen wir jedoch, dass die Sonne immer da ist, auch in unserem Herzen. Es lohnt sich durch die Nebelwand ein Stück höher oder weiter zu gehen. Der Lohn, der Ausblick, die Schönheit und die positiven Gefühle der Lebensfreude und Schönheit warten genau dort auf uns.

MAHALO – heißt übersetzt in Liebe und Dankbarkeit

Mondlandschaft am Vulkan Haleakala 2


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Mit HELI in Hawaii – Folge 1

Mit HELI – heißt mit HERZ und LIEBE genauso wie diese Homepage.

Daher lade ich dich ein, mich bei meiner REISE auf Hawaii und zu mir SELBST zu begleiten. Diese Reise ist für unsere HERZEN ebenso wie aus meinem Herz.

Voller LIEBE zur Schöpfung, zu Gott, zu uns SELBST, zum Leben, zur Schönheit und zu den Menschen.

Sonnenaufgang am Strand von Molokai in Hawaii

TRÄUME werden WAHR, so hieß der Titel 2009 für die Diplomarbeit bei der Ausbildung zum Mentaltrainer nach Wolfgang Reichl. Inzwischen ist sehr viel geschehen. Es wurden tatsächlich alle meine Träume wahr – mehr dazu steht ja im E Book „DANKE LIEBER GOTT FÜR ALLES“ .

DANACH folgte ein dauerhafter 2 jähriger Alptraum, aus dem es anscheinend kein entrinnen gab. Einzig die DANKBARKEIT im Herzen ließ mich diesen überstehen und ja auch überleben. Doch niemals hörte ich auf zu Träumen.

Als Belohnung dafür, hat mich der „UNAUSSPRECHLICHE“ so sagt man in Hawaii zum lieben Gott, in dieses Paradies geschickt, um wieder zu mir SELBST zu finden. Schon in der Schulzeit und als Kind habe ich davon geträumt, einmal nach Hawaii zu kommen. Jetzt durfte ich 17 Tage auf 3 verschiedenen Inseln mit 9 wunderbaren Menschen verbringen.

Als kleines Dankeschön gibt es nun eine unendliche Serie von kurzen Gedanken und schönen Bildern aus dem Paradies der Lebensfreude.

ALOHA

Sonnenaufgang am Strand von Molokai in Hawaii


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Fotos von mir und ein paar Gedanken dazu

Liebe Freunde dieser Homepage von Herz und Liebe.

Es hat mir dies niemand geglaubt, doch ich durfte tatsächlich über 20 Jahre der glücklichste Mensch dieser Erde sein. Jedenfalls fühlte ich mich so und war jeden Morgen und Abends von Herzen dem lieben Gott dankbar für dieses großartige Leben.

Ja ich war voller Freude, voller Gottvertrauen und hatte unbeschreiblich viel Liebe in mir.

Wie wir wissen gibt es aber auch Schattenseiten im Leben. Eines Tages hatte ich das komische Gefühl meine Frau zu verlieren, denn leider konnte sie mit mir nicht glücklich sein. Es war uns nicht gegönnt zu zweit glücklich sein zu dürfen. In diesem Fall war es nur ich.

Verzweifelt habe ich alles versucht, dass wir beide glücklich sein dürfen, ich habe um sie gekämpft und alles getan, was irgendwie möglich war. Umso mehr ich kämpfte, umso abhängiger wurde ich von ihr, umso weiter entfernte ich mich von mir selbst und umso aussichtsloser war dieser Kampf. In jener Zeit habe ich viele Fehler gemacht und dann ist es tatsächlich passiert, dass sie sich vor 2 Jahren von mir trennte und scheiden ließ.

An dem Tag an dem sie ging, bin ich gestorben, habe ich mein Leben verloren und begann nur noch zu existieren. Ja nicht einmal mehr funktioniert habe ich. Hier lernte ich die dunkle Seite, die Schattenseiten des Lebens kennen. In dieser Homepage unter Inhalt habe ich ja all mein Leid und meinen Schmerz in Gedichte geschrieben und versucht zu verarbeiten. Alles was mich innerlich belastete schrieb ich mir hier von der Seele.

Nun nach 2 Jahren der Traurigkeit, tausender Tränen, der Verzweiflung, des gelähmt seins und des Gefühls, SELBST für immer gestorben zu sein, die Lebensfreude komplett verloren zu haben und auch von der Dankbarkeit nichts mehr zu spüren versuche ich schön langsam wieder ein völlig neues, ein anderes Leben zu beginnen.

 

Um es bildlich darzustellen, lag ich jetzt 2 Jahre komplett am Boden und versuche nun wieder die ersten Schritte zu gehen. Natürlich falle ich immer wieder hin, ja jeden Tag falle ich mehrmals, doch zumindest versuche ich wieder neu aufzustehen und manchmal gelingt es auch schon länger aufrecht zu sein.

In dieser Phase wo ich gerade bin, hat Konrad Geistanger von mir eine Portraitserie gemacht. Es zeigt nicht mehr den strahlenden, glückseligen Lebensfreudemenschen, sondern einen der irgendwie gerade wieder ein neues Leben zu beginnen versucht, nachdem das alte für immer gestorben ist.

Natürlich weiß ich, dass meine Sonne im Herzen, meine Liebe zu Gott, den Menschen und dem Leben, vor allem jedoch meine Dankbarkeit eines Tages wieder zum Vorschein kommen und heller strahlen als jemals zuvor.

Dankbar für das bisherige Leben,
welches hat mir so viel Freude und Glück gegeben.
Die letzten 2 Jahre lernte ich recht viel,
in meinem inneren wurde es oft sehr still.

Dafür darf ich jetzt neue Träume erfahren
und das Gute in meinem Herzen bewahren.
Ja das Leben hat noch so viel Schönes zu bieten,
der liebe Gott möge uns für immer behüten.

(Helmut Mühlbacher)

 


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Wolfgangweg Teil 2 – vom Falkenstein nach St. Wolfgang

Nachdem wir gemeinsam in Teil 1 den Weg vom Europakloster Gut Aich auf den Falkenstein bis zur Hacklwurfkappelle gepilgert sind, geht’s nun weiter bis zum eigentlichen Ziel nach St. Wolfgang.

Wolfgangweg Teil 1 von St. Gilgen auf den Falkenstein

Wolfgangweg, Blick auf das Panorama von St. Wolfgang mit dem Schafberg im Hintergrund.

Wir beginnen wieder bei der Hacklwurfkapelle und gehen nun talwärts Richtung St. Wolfgang. Noch mit aller Aufmerksamkeit ein paar Blumen fotografiert, bevor wir starten.

Auf dem Weg begegnen wir auch einem schönen Bachlauf, welcher uns eine Zeit lang begleitet. Da ist mir folgender Text von HAN SHAN (alias Herman Ricker) in den Sinn gekommen.

Sich von Wünschen, Ängsten und Vorstellungen zu befreien,

und damit sich SELBST zu besiegen,

ist wohl die größte Herausforderung,

die jeder einzelne Mensch in diesem Leben annehmen kann.

(Han Shan – budhistischer Mönch, vorher sehr erfolgreicher Unternehmer und Geschäftsführer aus Hessen in seinem Buch übers Loslassen)

Panta Rhei – Alles fließt, meine Gedanken drehen sich genau um dieses Loslassen können und mir wird bewusst, dass es mir bis jetzt noch nicht möglich war, mich von meinen Wünschen, Ängsten und Vorstellungen zu befreien.

Neale Donald Walsch hat einmal geschrieben:  „Wenn alles sich verändert, verändere Alles – Inneren Frieden finden, in schwierigen Zeiten“

Genau daran erinnere ich mich, wenn das Wasser so talwärts fließt und niemals derselbe Moment bleibt, wie er ist. Daher dürfen wir gerade beim Pilgern viele innere Glücksmomente sammeln.

Weiter gehen wir zur Rastkapelle, wo der Legende nach der Heilige Wolfgang auf diesem Stein gesessen ist, der sich dann wie Wachs nach ihm geformt haben soll. Daher auch Wachsstein genannt.

Weiter ginge es dann entlang der Strasse in den Ortsteil Ried. Wer mit mir geht, bekommt jedoch eine andere Sichtweise, denn wir biegen ab in den Riedersteig. Ein wunderschöner Naturweg, welcher uns entlang von Wäldern, kleinen Bächen und durch ein echtes kleines Paradies für Verliebte zur Hupfmühle (ein kleines Gasthaus) führt.

Entlang des Weges fällt mir auf, dass die wunderschönen Frühlingsrosen schön langsam verwelken und wieder neue andere Blumen blühen. Dazu auch immer wieder morsches, abgestorbenes Holz aus dem wieder neues Leben wächst.

Der Weg führt uns dann zu einem der schönsten romantischen Plätze, die ich je gesehen habe. Kein Wunder, dass dies wieder ein „Gschma Platztl“ für Verliebte und romantische Stunden ist. Um dies sehen zu können, müssen wir bei der Hupfmühle, aber wieder einen kleinen Abstecher von 5 Minuten machen.

Nach diesen Eindrücken geht’s wieder weiter Richtung St. Wolfgang, durch romantische  Wälder auf dem Malersteig hoch über dem Wolfgangsee, bis wir schließlich am Kalvarienberg ankommen.

Leider ist die Kirche am Kalvarienberg die meiste Zeit verschlossen, doch wir machen hoch über St. Wolfgang noch einmal Rast und geniessen die Aussicht auf unser Ziel der Pilgerwanderung. Wie alles Im Leben braucht es auch beim Pilgern einen bedeutenden Anfang – einen Weg und ein lohnendes Ziel. Meistens gibt es zu diesem Ziel viele Wege und manche davon sind auch Umwege. Schauen wir noch einmal zurück:

  • Bedeutender Beginn beim Europakloster Gut Aich
  • viele verschiedene Wege, etwas Abseits des vorgegebenen Weges, haben wir die allerschönsten  Augenblicke erlebt und wir haben uns die Zeit genommen, den Weg zu geniessen. Pilger sammeln Glücksmomente und verlieren nie das Ziel aus den Augen.
  • und nun sind wir bei einem sehr lohnendem Ziel angekommen. Hier nun die letzten Meter bis zum Pilgerbrunnen in St. Wolfgang.

Angekommen am Ziel.

Der Wolfgangibrunnen ist ein mehr als 500 Jahre alter Pilger- oder Wallfahrerbrunnen vor der Pfarrkirche von St. Wolfgang. Das „Wolfgangiwasser“ galt für vielerlei Leiden und Gebrechen als besonders heilsam. Man wusch sich zuerst die Augen, benetzte den Mund, trank es und nahm es in meist blauen Glasflaschen abgefüllt als kostbaren „Gesundbrunnen“ mit nach Hause.

Am Pilgerbrunnen von St. Wolfgang befindet sich auf dem Schalenrand eine Inschrift, die in mehrfacher Hinsicht auf die Gründe zur Errichtung des Quellenheiligtumes hinweist. Ich pin zu den eren sandt wolfgang gemacht abt wolfgang häbrl zu mänsee hat mich petracht zu nütz und zu frömen der armen pilhgrümb dye nit haben gelt umb wein dye sollen pey dissen wasser frelich sein Anno dm 1515 jar ist das werck voll pracht gott sey globt

Der Brunnen ist von Abt Wolfgang Haberl zu Ehren seines Namenspatrons des heiligen Wolfgang, errichtet worden und diente auch andererseits der Labung für die zahlreichen Wallfahrer. Denn die nicht haben Geld für Wein, sollen bei diesem Wasser fröhlich sein!

Fröhlich war auch mein Freund Toni Wintersteller, als er mit der Pilgerfahne vor dem alten Turmkreuz der Pfarrkirche von St. Wolfgang stand, nachdem die Fahne auch ihre Bezeichnung und ihr Symbol trägt.

Nun aber zur der Wallfahrer und Pfarrkirche von St. Wolfgang, deswegen wir ja hier sind.

Der Überlieferung nach wurde die Kirche von Bischof Wolfgang von Regensburg gebaut. Bischof Wolfgang von Regensburg kam 976 in das Benediktinerkloster Mondsee und ging dann weiter in die Gegend am Abersee (Wolfgangsee). Auf dem Falkenstein, als Einsiedler lebend, fasste er den Entschluss, eine Kirche zu bauen. Der berühmte Beilwurf, sollte als göttliche Fügung, über den Standort entscheiden.

Wolfgang warf vom Falkenstein aus ein Beil in das Tal. Er gelobte an dessen Fundort eine Kirche und eine Klause zu errichten. Auf einem felsigen Hügel fand er nach drei Tagen Suche das Beil; er begann unverzüglich damit, eine Kirche zu bauen.

Bekanntestes Stück der Ausstattung ist der Pacher-Altar. Der Flügelaltar mit drei Schauseiten ist der einzige komplett erhaltene Altar des Michael Pacher. Leider ist dieser in der Zeit vor Ostern mit sehr schönen Bildern verdeckt, darum konnte ich nur die Abdecktafeln fotografieren. Dahinter verbirgt sich einer der schönsten gotischen Altäre dieser Welt. (Einfach selbst kommen und anschauen 🙂

Die St. Wolfganger wurden einmal von einer komischen Idee befallen und wollten tatsächlich diesen wertvollen Michael Pacher Altar für einen barocken Altar austauschen. Auch der barocke Altar sieht sehr gut aus und so kam es, dass in der Pfarrkirche von St. Wolfgang nun 2 Altäre stehen.

Hier nun ein Auszug aus Wikipedia zu diesem barocken Altar.

Der Altar ist ein Werk des Thomas Schwanthaler, einem Bildhauer aus Ried im Innkreis. Eigentlich sollte dieser Altar ein Ersatz für den Pacher-Altar werden, da der gotische Altar in der Barockzeit keinen Gefallen mehr fand. Aus Respekt vor der Arbeit Pachers, soll Schwanthaler den Abt von Mondsee bewogen haben, den alten Altar nicht zu entfernen sondern für den neuen Altar einen anderen Platz zu bestimmen.

Im übrigen ist die Kirche wunderschönausgestattet

Nach einer gemütlichen Einkehr, kommt erst der Höhepunkt dieser Pilgerreise am Wolfgangweg. Zurück nach Fürberg geht es nämlich mit dem Schiff, entlang eines großartigen Panoramas vom Weißen Rössel bis zum Schafberg und vielen anderen unvergesslichen Augenblicken.

Von Fürberg geht es dann wieder entweder zu Fuß direkt nach Winkl zum Europakloster Gut Aich, vorbei am Hildegardzentrum oder einen wunderschönen romantischen Weg nach St.Gilgen entlang des Wolfgangsees. Dies ist aber wieder eine andere Geschichte und diese wird dann lauten: „Pilgern für Verliebte – natürlich mit den schönsten und romantischten Plätzen, welche meist im Verborgenen liegen 🙂

Wenn du diesen Weg mit mir gehen willst einfach melden unter:

  1. magazin@biodorf.at –
  2. oder – info@herzundliebe.com oder
  3. einfach hier einen Kommentar hinterlassen.
  4. Du kannst mich auch anrufen unter 0660 / 3514145

GROSSER PILGERWANDERTAG ist übrigens am

29 JULI 2017 von 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Hier noch einmal der Teil I – des Wolfgang Weges

Wolfgangweg Teil 1 von St. Gilgen auf den Falkenstein

herzliche Grüße von Helmut


 

 


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Wolfgangweg Teil 1- von St. Gilgen auf den Falkenstein

Ihr Lieben

Heute nehme ich euch mit auf meiner spirituellen Pilgerwanderung auf dem Wolfgangweg. Wir machen uns auf die Spuren des Heiligen Wolfgang, von Winkl bei St. Gilgen über den Falkenstein bis nach St. Wolfgang.

Wolfgangseepilgerweg bei Fürberg am Beginn des Anstieges zum Falkenstein

Gegen Ende des Mittelalters wurde St. Wolfgang zum drittgrößten Wallfahrtszentrum der Christenheit. In den Spitzenjahren gingen bis zu 300.000 Pilger diesen Weg. Wenn ihr wollt, könnt ihr mit mir gemeinsam dieses Stück Himmel auf Erden erkunden.

Blick auf den Falkenstein bei Fürberg, denn wir noch vor uns haben

Es ist eine Begleitung mit Herz und Liebe, da ich alles aus tiefstem  Herzen mache, mit der Liebe zu den Menschen, zu Gott, zum Leben zur Schöpfung, der Natur und ihrer Schönheit.

Ausgangspunkt ist das Europakloster Gut Aich.

Das Europakloster Gut Aich ist ein 2004 gegründetes Benediktinerkloster im Ort Winkl der Salzburger Gemeinde Sankt Gilgen. Ziel des Klosters ist es, einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben von Menschen und Völkern in Europa zu leisten. Patron des Klosters ist der Heilige Benedikt von Nursia, der Ordensvater der Benediktinermönche, der auch der Patron Europas ist. (Zitiert aus Wikipedia)

Europakloster Gut Aich in Winkl bei St. Gilgen

AUF – BRECHEN

Ich will aufbrechen,

meine Chancen wahrnehmen,

meine Freiheiten nutzen,

meine Fähigkeiten entwickeln,

an die Grenzen vorstoßen,

dann in Frage stellen, was ich nicht verstehe.

Bekämpfen, was mich hindert;

Raum schaffen,

das Weite suchen:

Ich breche auf!

Europakloster Gut Aich in Winkl bei St. Gilgen

weiter geht es dann durch Winkl, entlang eines kleines Baches und schönen Waldweges nach Fürberg an das Ufer des Wolfgangsees. Immer wieder begegnen uns die kleinen Dinge des Lebens, welche uns tatsächlich glücklich machen, wenn wir uns Zeit dafür nehmen.

Nach Fürberg geht es dann hoch zum Falkenstein. Vorher ist aber noch eine Kapelle. Hier empfiehlt sich ein Loslass Ritual. Früher haben die Wallfahrer an dieser Kapelle einen Stein in die Hand genommen, als Symbol für ihre Sünden um diesen dann bei der Schächerkapelle wieder abzulegen. Für all jene Pilger, welche das Wort Sünde nicht so gerne hören, kann man auch sagen, um die Vergangenheit und alles Schwere, was uns bedrückt loszulassen.

Ich habe mich persönlich für einen schweren Stein entschieden, dies würde ich aber nicht empfehlen, da es dann doch ganz schön steil nach oben geht, bis wir bei der Schächerkapelle angekommen sind, um den Stein als Symbol für unsere Schwere, welche wir mit uns tragen endlich abzulegen.

Mein Tipp: Am besten wäre es, diese Wegstrecke schweigend zu gehen. Es gibt bestimmt viele Gedanken, welche uns hier beschäftigen, bis wir alles Schwere in uns wieder losgelassen haben.

Als Belohnung für unsere Mühe wartet nicht nur ein schöner Blick nach St.Gilgen und Fürberg, sondern vor allem die Falkensteinkirche, welche ich hier in einem ganz besondern Augenblick fotografieren konnte. Durch das Schmelzwasser hat sich die Falkenstein Kirche nämlich gespiegelt.

Im Jahre 976 soll Bischof Wolfgang ins Kloster Mondsee gekommen sein. Durch die Wirren des Krieges zwischen Kaiser Otto II. und Bayernherzog Heinrich II wollte er nicht mehr in Regensburg als Bischof sein und sehnte sich nach einem Leben als Einsiedler. Dieses fand er hier am Falkenstein, wo er mehrere Jahre lang sehr zurückgezogen in einer kleinen Höhle lebte und wovon viele Legenden erhalten blieben.

Eine Wolfgangskapelle auf dem Falkenstein wurde 1350 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1626 ließ der Salzburger Pfleger von Hüttenstein, Johann Wilhelm Lueger, um eine Höhle in der Falkensteinwand mit einer Durchschlupfstelle die heutige Kirche erbauen.

Wer sich durch den Schlupfstein durchzwängt streift alles Übel und Negative von sich ab, so heißt es in einer Legende. So jetzt wisst ihr, warum ich so oft diesen Weg über den Falkenstein gehe.

Die Pilger durchquerten die Durchschlupfstelle ungeschaut und ungeschrien, das heißt ohne zurückzuschauen und schweigend. Von der Engstelle hieß es, dass sie auch der „Dickste, wenn er frei von Sünden ist“ begehen könne. Schwangere erhofften sich eine leichtere Entbindung.

Der Schlupfstein am Falkenstein ist eine der kulturhistorisch bedeutendsten Höhlen in Europa. In einer Sage wird erzählt, dass der Teufel den Heiligen Wolfgang verfolgt hätte. Der Felsen öffnete sich und ließ den Heiligen Wolfgang durch, während dieser Durchschlupf für den Teufel viel zu eng war.

Die eine Hälfte der Kapelle ist mit einem abgegitterten Chor und Altar versehen, die andere Hälfte ist Felswand, Höhle und Schlupfstein und geht zurück auf einen uralten keltischen Kultplatz.

Nach dem anzünden einer Kerze, einem Dankgebet, und dem Eintrag in das Gästebuch verlassen wir die Falkensteinkapelle wieder und begeben uns Richtung Brunnkapelle.

Nicht aber ohne vorher die Wunschglocke zu läuten. Die Legende erzählt, wenn man einmal fest an der Glocke zieht, diese dann loslässt und sie 3 mal nachhallt, geht der Wunsch in Erfüllung. Dass dies auch heute noch so möglich ist, möchte ich euch an Hand einer kleinen Geschichte erzählen.

Mein Freund der Toni Wintersteller hat ja nicht nur über 100 Pilgerbegleiter in Österreich ausgebildet, sondern er gilt auch als Wegbereiter und Brückenbauer zwischen Kirche und Tourismus.

Eines Tages war er mit einem Journalisten einer bekannten Zeitschrift unterwegs und dieser läutete ebenfalls die Wunschglocke. Einige Zeit später hat sich dieser Herr bei Toni gemeldet und sich bedankt, weil sein Wunsch in Erfüllung ging und damit für ihn ein großes Wunder geschehen ist.

Natürlich war der Toni neugierig und hat gesagt: „Du hast dir sicher eine gute Story gewünscht und dass viele Leute deine Geschichte auch lesen.“

NEIN er hat erzählt, dass seine Frau eine Krebsdiagnose bekam und der Tumor überall deutlich sichtbar war, sodass eine Operation und Chemo bevorstand. Er hat in der Kapelle für seine Frau gebetet und sich gewünscht, dass seine Frau wieder gesund wird.

Als sie das nächste mal zur Untersuchung musste, um die Operation vorzubereiten, war überhaupt nichts mehr zu sehen und spüren von einem Tumor. Bis heute ist diese Frau bei bester Gesundheit.

Pilgern erdet und himmelt

(Zitat von Toni Wintersteller)

Ich habe mir natürlich auch etwas gewünscht und wenn dieser Wunsch in Erfüllung geht, werde nicht nur ich wieder der glücklichste Mensch hier auf Erden sein, sondern auch viele andere Menschen davon profitieren.

Halt an, wo läufst du hin?

Der Himmel ist in Dir!

Suchst du Gott anderswo,

du fehlst ihn für und für.

(Angelus Silesius),

Nach einer längeren Pause und vielen Eindrücken sind wir bei der Brunnkapelle angekommen. Sie wird auch Heilige Quelle genannt. Laut Legende stieß der Heilige Wolfgang genau hier mit seinem Stab in die Felswand und es sprudelte die jetztige Heilquelle hervor.

Früher wurden von dieser Quelle  tausende Fläschchen abgefüllt, um Augenschmerzen oder Viehkrankheiten zu heilen. Besonders geholfen soll es auch gegen Unfruchtbarkeit haben.

Für uns Pilger ist dieses Wasser nicht nur erfrischend, sondern schmeckt auch köstlich. Wenn es uns dann zusätzlich auch noch zu heilen vermag, dann können wir von einem weiteren Wunder berichten, wie zahlreiche Legenden erzählen. Mir persönlich wurde einfach wieder einmal bewusst, wie wertvoll unser Wasser ist und wie gesegnet wir sind, hier leben zu dürfen.

Nach einem kurzen, stillen Dankgebet machen wir uns wieder auf den Weg und kommen zur Schlafkapelle des Heiligen Wolfgang. Es zeigt 7 Szenen aus seinem Leben. Er soll sich an die Felswand gelehnt haben und die Spuren davon sind heute noch deutlich zu sehen. Falls jemand Kopfschmerzen hat, hilft es tatsächlich den Kopf in den kühlen Fels zu legen.

Nun wartet der Höhepunkt dieser Pilgerwanderung auf uns. Nämlich die Hacklwurfkapelle mit einem grandiosen Ausblick. Von hier aus soll der Heilige Wolfgang seine Hacke geworfen haben, um dort wo er es findet eine Kirche zu bauen. Gefunden hat er dieses Hackl dann der Legende nach in St. Wolfgang.

Natürlich kann man sich auch auf diesem heiligen Platz wieder etwas wünschen. Damit diese Wünsche dann auch in Erfüllung gehen, drehen wir 3 mal am Wunschstein. Einen Wunsch kann ich euch aber sofort erfüllen.

Nämlich einen kleinen Umweg zum Gschma Platzl mit einer Aussicht, die man nicht mehr so schnell vergisst. Hoch über dem Wolfgangsee mit Blick auf die Berge und der Kirche von St. Wolfgang. Hier nehmen wir uns natürlich genügend Zeit um die Kunst des Lebens zu geniessen.

Mit einigen Impressionen dieser Pilgerwanderung möchte ich den 1. Teil von Fürberg auf den Falkenstein bis zum Scheffelblick und Hacklwurfkapelle nun beenden.

Ankommen – sich finden

Ankommen – an sich glauben

Ankommen – sich selbst annehmen

Ankommen – das Leben lieben

Ankommen – Ruhe finden

Ankommen – der Zukunft vertrauen

Denken wir daran – der schwerste Weg ist immer der zu sich SELBST

Wenn du diesen Weg mit mir gehen willst einfach melden unter:

magazin@biodorf.at – oder – info@herzundliebe.com oder einfach hier einen Kommentar hinterlassen. Du kannst mich auch anrufen unter 0660 / 3514145

GROSSER PILGERWANDERTAG ist übrigens am

29. JULI 2017 von 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Der zweite Teil führt uns genau dann von hier bis nach St.Wolfgang und als Höhepunkt dieser Pilgerwanderung mit dem Schiff nach Fürberg zurück. Dauer der gesamten Pilgerwanderung inklusive Pausen und Rast ca. 5 Std.

Wolfgangweg Teil 2 – vom Falkenstein nach St. Wolfgang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Grenzwanderung in Berndorf

Die Kameradschaft Berndorf wanderte am Samstag dem 01. April 2017 entlang der Grenze zu Seeham und Nussdorf vom Schwabenbauer über Aigen, Spatzenegg, und Geiersberg zum Wirt nach Schwandt, wo wir mit bester Gastfreundlichkeit und traditionellen Spezialitäten von der Familie Salzlechner bewirtet wurden.

Hier ein paar Fotos von dieser Wanderung in wunderschöner Natur, mit sehr schönen Bauernhöfen und Einblicke in das Hobby von ganz besonderen Menschen, von denen wir oftmals viel zu wenig wissen.

 


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Schöne Augenblicke am Marienweg

Hier eine kurze Beschreibung aus der Homepage des Pinzgauer Marienweges

(135 km, leichte An- und Abstiege)

Er führt an fünf Marienkirchen vorbei. Ausgehend von Jochbergwald geht es über den Pass Thurn mit Blick auf die Hohen Tauern nach Mittersill, dann in die Weite des Oberpinzgauer Salzachtales.


Wir halten Pilgerrast an den Marienwallfahrtsorten Stuhlfelden und Bruck.
Wir kommen zu Kraftplätzen wie dem Keltendorf in Uttendorf und steigen im Unterpinzgau durch die Kitzlochklamm hinauf nach Maria Elend auf dem Sonnenplateau des Pinzgaues in Embach.

Durch das Dientner Tal führt der Weg zum Filzensattel, vorbei an Hochkönig und Steinernem Meer und über den Jufen zum beeindruckenden Kirchenbezirk von Maria Alm. Über die Einsiedelei bei Saalfelden und durch die „Pinzgauer Hohlwege“ kommen Sie zum Ziel des Pilgerweges, Maria Kirchental.

Wir gingen die Strecke von Piesendorf nach Bruck an der Glocknerstraße.

Pilgern erdet und himmelt (Zitat von Toni Wintersteller)

Bereits 788 wurde Piesendorf als Pfarre errichtet und zählt zu den ältesten Pfarren in der Erzdiözese Salzburg. Piesendorf wird als Urpfarre des oberen Pinzgaues bezeichnet.

Die gotische Pfarrkirche mit neoromanischer Ausgestaltung aus 1854 ist dem Erzdiakon Laurentius geweiht. Bereits vor der jetzigen Pfarrkirche aus dem 13. Jh., stand am gleichen Platz eine romanische Kirche.
Die Michaelskapelle aus den Jahren 1430 – 1439 (Anbau vorne rechts) enthält weltweit einzigartige Wandmalereien mit Heiligendarstellungen.

Von Piesendorf nach Kaprun (5,3km)
Wegbeschreibung:
Von der Pfarrkirche startet man Richtung Süden durch die Unterführung der Bundestraße, quert die Pinzgaubahn und wandert auf dem Radweg bis zum Uferweg der Salzach.

Nach der Unterführung der Bundesstraße kommt man zur Kapruner Ache und geht jetzt auf dem Gehsteig bis ins Zentrum von Kaprun, quert dort die Straße und bewältigt den letzten Anstieg zur Pfarrkirche entweder auf der Straße, die vor dem Kirchbühel hinaufführt oder auf der malerischen Stiege auf der Hinterseite des Kirchbühels.

Auf dem markanten Kirchbichl steht die Pfarrkirche zur Heiligen Margaretha. Der heutige neugotische Bau wurde um 1900 errichtet und ersetzte den schadhaften Vorgängerbau. Die freundlichen Malereien im Inneren wollen eine Ahnung vom Paradies vermitteln, der Hochaltar stellt in allen Teilen Jesus dar.

Beherrschend ist der Blick auf das Kitzsteinhorn, wo das einzige Gletscherschigebiet des Landes Salzburg zum Schifahren einlädt. Die Stauseen Limberg und Mooserboden und der Maikogel sind für Wanderer und Naturliebhaber beliebte Ausflugsziele.

Neben der Burg Kaprun befindet sich die Jakobskapelle aus dem 16. Jahrhundert.
Die Barbarakapelle im Süden des Ortes wurde von den Tauernkraftwerken errichtet und gedenkt der Toten des Kraftwerkbaus. Die Gedenkstätte bei der Gletscherbahn erinnert an die 155 Toten des Unglücks vom 11.11. 2000.

Hier zu sehen die Jakobskapelle auf der Burg Kaprun.

Hier nehmen wir uns Zeit für einen spirituellen Impuls.

Aus „Gott schenke uns Frieden, Ausgewählte Texte“

Ich will aufbrechen,

meine Chancen wahrnehmen,

meine Freiheiten nutzen,

meine Fähigkeiten entwickeln,

an die Grenzen vorstoßen,

dann in Frage stellen, was ich nicht verstehe.

Bekämpfen, was mich hindert;

Raum schaffen,

das Weite suchen:

Ich breche auf!

Von Kaprun nach Bruck (5,6 km)
Wegbeschreibung:
Von der Pfarrkirche absteigend quert man die Straße und nach ca. 200 m die Kapruner Ache. Nun geht es Richtung Osten mit herrlichem Ausblick auf die Burg Kaprun. Auf dem Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Filzmoos kommt man zum Salzachuferweg.

Einige Kilometer wandert man nun neben dem Radweg, der direkt in den Ort Bruck und zur Pfarrkirche „Maria auf dem Eis“, führt.

Bruck liegt am Beginn der Großglockner Hochalpenstraße, die dem Ort den touristischen Aufschwung brachte.

Kirchengeschichte:

Die Pfarrkirche Unserer Lieben Frau zu Bruck, ehemals Filiale von Zell am See,
birgt das Gnadenbild U. L. Frau auf dem Eis (1500).Seit dem 17. Jhd. kommen die Menschen mit ihren Nöten zur Muttergottes in Bruck.

Die heutige Pfarrkirche wurde 1869 fertig gestellt und hat 3 Altäre (Haupt-, Marien-und Josefsaltar). Im Vorraum wird eine barocke Statue von Maria mit ihrem toten Sohn im Arm verehrt.

Gehzeit von Piesendorf bis nach Bruck ca. 3 Std. inklusive Pausen zum fotografieren.

herzliche Grüße von Helmut

 

 

 

 


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