Das Leben ist Lebenswert – Lebenswerte Gemeinde

Wir haben jetzt 3 Tage Urlaub im schönen Gasteinertal machen dürfen. Dabei ist mir wieder einmal die Schönheit und Herrlichkeit unserer Heimat so richtig bewusst geworden.

Blick vom Fulseck in Dorfgastein

Blick vom Fulseck in Dorfgastein

Ja wir leben in einem echten Paradies – (kein Disneyland)

Wir haben eine wunderbare Natur und Umwelt, welche Gott uns zur Bewahrung anvertraut hat. Ja wir haben den Himmel auf Erden!!! Seht euch doch nur einmal diese Fotos an, dann wisst ihr auch WARUM.

Gastein 10 Gastein 28 Rosencafe 25 Sonnenuntergang am Fulsegg 3 Also was soll man da noch sagen, als DANKE Lieber Gott für ALLES !!!

REICH – REICHER – ÖSTERREICH – Lebenswertes Österreich !!!

Lebensfreude gibt es vor allem beim betrachten von der Schönheit unserer Natur

Lebensfreude gibt es vor allem beim betrachten von der Schönheit unserer Natur

Natürlich gibt es auch viele Probleme und Herausforderungen zu bewältigen, so blauäugig dürfen wir da nicht sein. Doch seien wir einmal ehrlich. Gott hat uns hier in unserer Heimat den Himmel auf Erden bereitet, aber wir schaffen uns selbst oft die Hölle inmitten dieses Paradieses.

Sonnenuntergang über dem Haunsberg am 13.06.2015

Sonnenuntergang über dem Haunsberg am 13.06.2015

Habgier, Neid, Besitzdenken, Ehrgeiz, Eifersucht, nie genug zu kriegen, Haß, Rache, Mißgunst usw. sind nur einige dieser Eigenschaften. Wir laufen tatsächlich den falschen Göttern nach:

  • dem Geld
  • dem Besitz
  • dem Eigentum

Wir kaufen 3 Dinge zum Preis von einem und schmeißen 2 dann wieder weg. Wir wurden zu einer richtigen Wegwerfgesellschaft, in der die Dinge keinen Wert mehr haben. Alles wird zum Gebrauchsgegenstand und dann einfach weggeworfen. Dafür bezahlen wir auch noch für die Verpackung und Entsorgung.

Müll 4 Müll 5Wir leben in einer ständigen Scheinwelt, getrieben von der „Geiz ist Geil“ Mentalität, auf der Suche nach immer mehr, besserem, schönerem und größerem. Wir sind abhängig von der Werbung, den Medien und dem, was andere uns sagen.

Jetzt sind wir bei einem ganz wichtigen Punkt angekommen. Der Lebenswerten Gemeinde. Was macht nun eine Gemeinde lebenswert???

  • die Menschen und deren Zusammenhalt
  • gemeinsame Ideen, Projekte entwickeln und durchführen
  • die Landschaft, die Umgebung, die Natur und deren Lebewesen
  • Sicherheit – Nahrung, Kleidung, Dach über dem Kopf und seine Fähigkeiten, Talente, Stärken und inneren Schätze einbringen zu können, egal ob für Geld am Arbeitsplatz oder als ehrenamtliche Tätigkeit

Bio-Heu-Region

Wir in den Gemeinden der Bio-Heu-Region haben alle Voraussetzungen für eine Lebenswerte Heimat.

Die Natur, die Landschaft, die Kühe, die Bienen, die Blumenwiesen und alle Lebewesen. Ja auch die Berge, und das saubere Wasser der Seen, Bäche und Flüsse kann man noch kostenlos geniessen. Sogar die Heukönigin ist echt. Sie redet nach ihrem Gefühl, ihrer Begeisterung und sagt nicht nur, was andere von ihr hören wollen.

Heukönigin Lorena sagt immer was sie denkt und fühlt.

Heukönigin Lorena sagt immer was sie denkt und fühlt.

Hoffest 36

Blütenparadies in Seeham - fotografiert im Juni 2015

Blütenparadies in Seeham – fotografiert im Juni 2015

Blick auf den Grabensee am Abend des 02. Juni 2015

Blick auf den Grabensee am Abend des 02. Juni 2015

In vielen lebenswerten Gemeinden wird großer Wert auf die Nachhaltigkeit und einen schonenden Umgang mit unserer Umwelt gelegt. Es zählen verstärkt wieder Werte wie

  • Hilfsbereitschaft, Toleranz, Verständnis, Nachbarschaftshilfe, Liebe zu unserem Nächsten, Selbsterkenntnis, Güte, Achtsamkeit allem Leben gegenüber, Demut vor Schöpfung, Dankbarkeit und Herzensliebe.

Natur 1

Ein Wunschtraum ??? – NEIN – Dass Alles gibt es schon

Zu all dem, gibt es auch noch eine freie und gemeinnützige Vereinigung mit dem Namen „Lebenswerte Gemeinde – Lebenswertes Österreich“  mit dem Ziel, das wertvolle, herzliche Potential von Menschen aus ca. 2000 Gemeinden Österreichs, allen zur Verfügung zu stellen.

Ja jeder Mensch trägt einen Schatz in sich, welcher oftmals im Inneren verborgen bleibt.

Georg Dygruber und Micheal Geiersberger mit Königin Lorena

Georg Dygruber und Micheal Geiersberger mit Königin Lorena

Georg Dygruber und sein Team versuchen diese Talente an die Oberfläche zu bringen. Somit haben alle Gemeinden Österreichs und darüber hinaus, die Chance, viele verborgene Schätze zu heben, zum Wohle eines Lebenswerten Österreichs.

Falls die Zeiten schlechter werden, gilt wieder verstärkt der Grundsatz:

„Miteinand bei uns im Land“

Dann brauchen wir die Talente, die Schätze, und die Fähigkeiten, jedes einzelnen Menschen zum Wohle für Alle und unsere ganze Gesellschaft.

Sonnenaufgang am Grabensee fotografiert vom 18.05.2015 um 04.55 Uhr

Sonnenaufgang am Grabensee fotografiert vom 18.05.2015 um 04.55 Uhr

Griechenland ist das beste Beispiel dafür, wie die Menschen wieder zusammenrücken. Es gibt dort Tauschkreise, Talentebörsen, Nachbarschaftshilfe, Gemeinschaftsgärten und vor allem ein richtiges WIR Gefühl. Die Menschen erkennen in ihrer finanziellen Not wieder die wahren und wichtigen Werte im Leben. Nur so ist vielen Griechen jetzt ein überleben möglich.

Dieses Phänomen kennt man auch bei uns, wenn plötzlich eine Katastrophe hereinbricht. Irgendwie sind wir Menschen dumm, da nehme ich mich nicht aus. Warum braucht es erst Katastrophen oder eine existenzielle Not, damit wir uns wieder auf die wahren Werte und ein Miteinander besinnen???

  • Tauschkreise, Talentebörsen, Gemeinschaftsgärten, solidarische Landwirtschaft usw. sind auch bei uns schon im Aufbau, doch werden die Pioniere dieser Aktivitäten oftmals noch belächelt oder sogar bekämpft. Derzeit müssen wir Menschen noch funktionieren und TUN was die anderen uns sagen, da sind so sinnvollen Projekte für viele Machthaber nur hinderlich.
Hamsterrad-copyright-Zeichnung-von-Alexander-Czernin

Wir Österreicher im Hamsterrad von Wachstum und Erfolg – copyright-Zeichnung-von-Alexander-Czernin

 

Irgendwann werden wir alle erkennen,  in welchem Paradies wir hier in Österreich arbeiten und leben dürfen. Ebenso werden wir eines Tages dem Gemeinwohl wieder mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Leistungsdenken.

Blick auf den Obertrummersee und Mattsee vom Aicherbauer in Seeham - fotografiert im Juni 2014 um 17.45

Blick auf den Obertrummersee und Mattsee vom Aicherbauer in Seeham – fotografiert im Juni 2014 um 17.45

Die einzige Möglichkeit, diesem sinnlosen Wachstum ein Ende zu setzen, besteht in kleinen Einheiten – eben in den ca. 2000 Gemeinden.

Noch nie hatte etwas Bestand, dass unendlich gewachsen ist. Alles was zu groß ist,

  • geht entweder unter wie das Römische Reich
  • fällt in sich zusammen, wie die Börsencrashs oder Finanzblasen
  • zerfällt in sich, wie der Kommunismus
  • oder stirbt letztendlich wie der Mensch, wenn der Krebs nicht aufhört zu wachsen

Also hatte etwas zu Großes noch nie dauerhaften Bestand und unendliches Wachstum gibt es nicht. Es wird uns allen nichts anderes übrig bleiben, als wieder zurück zu den Gemeinden, zu den kleinen Strukturen von denen schon der Oberndorfer Philosoph Leopold Kohr immer sprach.

Hier die kleine Gemeinde Berndorf bei Salzburg, wo nach der Philosophie von Leopold Kohr gelebt wird

Hier die kleine Gemeinde Berndorf bei Salzburg, wo nach der Philosophie von Leopold Kohr gelebt wird

„SMALL is beautiful“ – Die kleinen Dinge im Leben wieder zu sehen, macht uns gesund, glücklich, zufrieden und lässt uns voller Dankbarkeit und Sonne im Herzen leben.

Die Initiative der Lebenswerten Gemeinde ist ein erster Schritt dazu. Wenn wir nicht untergehen oder sterben wollen, dann ist es jetzt an der Zeit umzukehren zu den kleinen Strukturen, um unsere Gemeinden lebenswert zu erhalten, für uns selbst und ein Lebenswertes Österreich.

Herzliche Grüße von Helmut Mühlbacher

 

 

Über Helmut Mühlbacher

Mit Herz und Liebe will ich Freude dir schenken und deine Gedanken auf das Gute und Schöne in diesem Leben lenken

6 Kommentare zu Das Leben ist Lebenswert – Lebenswerte Gemeinde

  1. Anni Weinberger

    Die Bilder sind einfach wunderschön und deine Texte regen wirklich zum Nachdenken an: Was wir hier in unserem Land an Schönem haben und welche Einstellungen uns hindern, das dankbar zu sehen und achtsam mit der Natur und den Lebensmitteln umzugehen. Welche gewaltige Kraft du doch hast, immer wieder solche Beiträge zu gestalten. Danke!

    • Danke Anni für deinen Kommentar.
      Es freut mich, wenn dir die Fotos gefallen. Ja wir leben in einem herrlichen, großartigem Land und durch das Fotografieren, sehe unsere Heimat mit ganz anderen Augen. Es kommt halt immer auf unsere Sichtweise an.

      Bei den Einstellungen, brauche ich nur von mir selbst auszugehen. Niemand braucht zu glauben, nur weil ich so dankbar und demütig bin hätte ich keine negativen Eigenschaften. Ja ich liebe Gott, ich liebe das Leben und ich liebe die Schönheit der Schöpfung. Deswegen habe ich früher aber genauso nach Reichtum, Wohlstand, Ansehen und ja auch nach Macht gestrebt.

      Gott hat mir dies alles reichlich zukommen lassen, ich hatte immer viel mehr als ich gebraucht oder mir gewünscht habe. Gott sei Dank durfte ich erkennen, wann es genug oder vielleicht zu viel ist. Ja die Dankbarkeit hat mich gerettet immer mehr zu wollen.

      Dazu durfte ich bei der Ausbildung zum Mentaltrainer, Kuhpraktiker, Naturschutzpraktiker und in vielen Seminaren und Kursen erleben, was ich noch alles besser machen könnte. Ja ich durfte erkennen, dass meine Lebensweise oft nicht mit meinem Gewissen übereinstimmt und dass ich noch viel mehr TUN könnte.

      Es geht immer ums TUN, denn wenn ich nicht das Tue, von dem ich schreibe, dann sind meine Worte leer und sinnlos. Ich habe die körperliche Arbeit nicht erfunden und bin als Bauer schnell überfordert, aber wo ich kann, setze ich meine Talente, meine Stärken und Fähigkeiten entsprechend ein. Dies macht mich glücklich und zufrieden.

      wünsche dir und deinem Mann noch einen schönen Sonntag voller Sonne im Herzen.

  2. Grias di Helmut. Vielen Dank für die schöne Mailpost.
    Wir waren eine Woche in England, haben viel gesehen an + & – ? Wir waren schon oft auf Reisen. Aber so gerne wie diesmal sind wir noch nie nach Hause gekommen.
    Gott schütze unser Österreich…..
    Lg. nach Berndorf von
    Hans & Rosemarie Kerschdorfer

    • DANKE Hans und Rosemarie für euren Kommentar.

      Ja da habe ich mehr Glück gehabt als ihr, denn wir waren 3 Tage wandern im Gasteinertal und haben jeden Tag wunderbare Augenblicke erleben dürfen. Um ehrlich zu sein, habe kein einziges Minus oder Negatives gesehen.

      Sogar die Speicherteiche für die Schneekanonen haben sie versucht, irgendwie in die Landschaft zu integrieren und für den Sommer einen Spiegelsee zu gestalten. Kompliment, dass ist ihnen echt gut gelungen.

      in Österreich haben wir schon ein kleines Stück Himmel auf Erden. Es ist ja auch die Bio-Heu-Region das Land in dem Milch und Honig fließen 🙂

      liebe Grüße von Helmut

  3. Horst Ebner

    Lieber Helmut,
    Deinen Bericht kann man nur unterstreichen. Wenn man einmal weiter weg war bspw. in den Süden dann schätzt man nach der Rückkehr unser Land umso mehr. Meist gibt es bei uns ein angenehmes Klima, die Jahreszeiten unterscheiden sich noch spürbar, das Wasser kann man aus der Wasserleitung trinken, die Landschaft ist geordnet, die Straßen in einem guten Zustand, die Verwaltung und Politik ist im allgemeinen ordentlich, die Nahrungsmittel sind noch solche für einen Genuss, usw.. Man muss eben auch einmal in der Ferne ziehen um zu sehen, dass es daheim am Schönsten ist.

  4. Gabi Sperl

    Ja, Österreich ist wirklich ein Paradies. Danke für diese schönen Bilder. Auch ich halte viele Naturschauspiele mit der Kamera fest. Jeder Tag zeigt uns die Schöpfung als Wunder. Als Bäuerin erlebt man seine Umwelt besonders intensiv. Schade, dass auf unserem Planeten nur mehr alles auf Profit ausgelegt ist. Wünsche ihnen alles Gute für ihre Arbeit. Mit herzlichen Grüßen Gabi Sperl

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.